Indikativ
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[Bearbeiten] Indikativ (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Indikativ | die Indikative |
| Genitiv | des Indikativs | der Indikative |
| Dativ | dem Indikativ | den Indikativen |
| Akkusativ | den Indikativ | die Indikative |
Silbentrennung:
- In·di·ka·tiv, Plural: In·di·ka·ti·ve
Aussprache:
- IPA: [ˈɪndikatiːf], Plural: [ˈɪndikatiːvə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: grammatische Kategorie: einer der modi: Wirklichkeitsform des Verbs; dient zum Ausdruck von etwas, das in der zugrundeliegenden Proposition als gegeben vorausgesetzt wird.
Herkunft:
- von lateinisch: (modus) indicātīvus = „Modus, mit dem etwas ausgesagt werden kann“; aus indicār = angeben, sagen
Synonyme:
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
- [1] Modus, Konjugation, Flexion, Grammatik, Linguistik
Beispiele:
- [1] Die Verben in den Sätzen "Ich gehe." und "Wir essen." stehen im Indikativ.
- [1] „Es gibt freilich eine Entschuldigung für diese falsche Wirklichkeitsform (Indikativ)...“[1]
- [1] „Der Indikativ eines beliebigen Gliedsatzes geht ebenfalls in den Konjunktiv über (Angleichung).“[2]
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Indikativ“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Indikativ“
- [1] canoo.net „Indikativ“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Indikativ“
Quellen:
- ↑ Ludwig Reiners: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung von Stephan Meyer und Jürgen Schiewe, 2. Auflage. Beck, München 2004, S. 143. ISBN 3-406-34985-4.
- ↑ Helmut Glück, Wolfgang Werner Sauer: Gegenwartsdeutsch. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 1997, S. 64. ISBN 3-476-12252-2.
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