Passiv

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Passiv (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Passiv die Passive
Genitiv des Passivs der Passive
Dativ dem Passiv den Passiven
Akkusativ das Passiv die Passive

Worttrennung:

Pas·siv, Plural: selten: Pas·si·ve

Aussprache:

IPA: [ˈpasiːf], Plural: [ˈpasiːve]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: eine der beiden Diathesen, Leideform

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von lateinisch passivum → la „leidende Handlungsweise“ entlehnt[1]

Synonyme:

[1] Leideform

Gegenwörter:

[1] Aktiv, Medium

Oberbegriffe:

[1] Diathese/Genus/Genus verbi

Unterbegriffe:

[1] Benefizientenpassiv, Dativpassiv, Rezipientenpassiv, Vorgangspassiv, Zustandspassiv
[1] persönliches Passiv, unpersönliches Passiv

Beispiele:

[1] Im Beispiel „ich werde getötet“ ist ‚werde getötet’ Passiv.
[1] „In der Schriftsprache der deutschen Gegenwartssprache sind Aktiv und Passiv sehr ungleich verteilt.“[2]

Wortbildungen:

passiv, passivisch
Passivalternative, Passivbildung, Passivdiathese, Passivfähigkeit, Passivhilfsverb, Passivklammer, Passivkonstruktion, Passivkonverse, Passivmorphem, Passivparaphrase, Passivsatz, Passivstil, Passivtransformation, Passivtyp

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Passiv
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Passiv
[1] canoo.net „Passiv
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPassiv

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Passiv“.
  2. Peter Braun: Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. Sprachvarietäten. 4. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/ Berlin/ Köln 1998, Seite 139. ISBN 3-17-015415-X. Kursiv gedruckt: Aktiv und Passiv sehr ungleich verteilt.

Ähnliche Wörter:

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