ethnische Säuberung

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ethnische Säuberung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, Wortverbindung[Bearbeiten]

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ ethnische Säuberung ethnische Säuberungen
Genitiv ethnischer Säuberung ethnischer Säuberungen
Dativ ethnischer Säuberung ethnischen Säuberungen
Akkusativ ethnische Säuberung ethnische Säuberungen
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ die ethnische Säuberung die ethnischen Säuberungen
Genitiv der ethnischen Säuberung der ethnischen Säuberungen
Dativ der ethnischen Säuberung den ethnischen Säuberungen
Akkusativ die ethnische Säuberung die ethnischen Säuberungen
gemischte Deklination (mit Pronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ eine ethnische Säuberung keine ethnischen Säuberungen
Genitiv einer ethnischen Säuberung keiner ethnischen Säuberungen
Dativ einer ethnischen Säuberung keinen ethnischen Säuberungen
Akkusativ eine ethnische Säuberung keine ethnischen Säuberungen

Hinweis:

Das Wort „ethnische Säuberung“ wurde von der GfdS zum Unwort des Jahres 1992 gekürt.

Worttrennung:

eth·ni·sche Säu·be·rung, Plural: eth·ni·sche Säu·be·run·gen

Aussprache:

IPA: [ˌɛtnɪʃə ˈzɔɪ̯bəʀʊŋ], Plural: [ˌɛtnɪʃə ˈzɔɪ̯bəʀʊŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] euphemistisch: gewaltsames Entfernen – durch Deportation, Umsiedlung, Vertreibung, Mord oder anderer Gräuel – einer oder mehrerer ethnischer Gruppen aus einem bestimmten ethnisch gemischten Siedlungsgebiet zugunsten des Wohn- und Lebensrechts einer einzigen Ethnie

Herkunft:

strukturell:
etymologisch:

Sinnverwandte Wörter:

[1] Ethnozid
[1] Säuberungsaktion, Säuberungswelle; Nationalsozialismus: völkische Flurbereinigung
[1] Aussiedlung, Ausweisung, Deportation, Transfer, Vertreibung, Zwangsaussiedelung, Zwangsaussiedlung, Zwangsumsiedelung, Zwangsumsiedlung, Zwangsvertreibung
[1] Demozid, Genozid, Gruppenmord, Holocaust, Völkermord

Beispiele:

[1] Im Sudan wurden Angehörige der schwarzafrikanischen Stämme Opfer ethnischer Säuberungen.
[1] „Und Serbien scheint völlig selbstmörderisch zu sein, mit einer totalitären Regierung, einer Armee, die offenbar vorhat, bis zum Untergang und gegen die ganze Welt zu kämpfen, und einem emotionalen Zustand, der auf Vergewaltigung, Plünderung und ethnische Säuberung aus ist.“[4]
[1] „Ich werde über Kindheit in Jugoslawien schreiben und hoffe, daß ich durch die Dokumentation der Alpträume der traditionellen Arten des Aufziehens von Kindern Licht werfen kann auf die Schrecken der ‚ethnischen Säuberung‘.[…] Und Serbien scheint völlig selbstmörderisch zu sein, mit einer totalitären Regierung, einer Armee, die offenbar vorhat, bis zum Untergang und gegen die ganze Welt zu kämpfen, und einem emotionalen Zustand, der auf Vergewaltigung, Plünderung und ethnische Säuberung aus ist.“[5]
[1] „Havel kommt zum Schluss, dass ‚die ethnische Säuberung der Nachkriegstschechoslowakei vor allem für die Tschechen sowohl moralisch als auch materiell ein Rückschlag war: Ohne Vertreibung hätte der Kommunismus nicht so leicht an Boden gewinnen können.[…]‘“[6]
[1] „Die sudanesische Regierung ist verantwortlich für ‚ethnische Säuberung‘ und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der westlichen Region von Darfur, berichtete Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Der UNO-Sicherheitsrat, der heute über die Lage in Darfur informiert wird, sollte die geeigneten Maßnahmen treffen, um die ethnischen Säuberungen zu beenden und die Voraussetzungen für eine sichere Rückkehr der mehr als eine Million bereits vertriebener Menschen schaffen.[…]Diese Milizen, häufig in Verbindung mit den Regierungstruppen, sind verantwortlich für die ethnischen Säuberungen.[7]
[1] „Die Bezeichnung ‚ethnische Säuberung‘ wurde durch den Krieg im ehemaligen Jugoslawien zu einem geflügelten Wort für die gewalttätige Vertreibung von Menschen mit besonderen ethnischen Zugehörigkeiten aus ihren bisherigen Wohngebieten.“[8]
[1] „Die ersten großen ethnischen Säuberungen fanden zum ersten Mal in der Mitte des 19. Jahrhunderts statt.[…]Ähnliche ethnische Säuberungen wiederholten sich während des Ersten Weltkriegs, als ‚unzuverlässige‘ nationale Minoritäten aus den Grenzgebieten des Russischen Reiches entfernt wurden.[…] Die ethnische Säuberung war kein Randphänomen des Stalinismus, sie war im Gegenteil sein Kern.“[9]
[1] „Zudem hat Pappe die Arbeiten palästinensischer Historiker einbezogen, von denen viele noch Augenzeugen der Ereignisse waren. Und er hat Berichte von Überlebenden jener ethnischen Säuberung gesammelt, die merkwürdigerweise bislang von seinen Kollegen nicht zur Kenntnis genommen wurden - weil sie entweder Augenzeugenberichte grundsätzlich ablehnen oder ihnen misstrauen oder weil sie einfach kein Arabisch können.[…]Während Morris also von einem Exodus ausgeht, ‚der durch den Krieg bewirkt wurde und nicht durch jüdische oder arabische Pläne‘, macht Pappe deutlich, dass diese ethnische Säuberung geplant und umgesetzt wurde, um das Staatsgebiet Israels zu erweitern und zu ‚judaisieren‘.[…]Die von Ilan Pappe in allen Details dargelegten Methoden der jüdischen Einheiten lassen einen erschauern, auch wenn sie in einer Reihe mit den grausamen Methoden der ethnischen Säuberungen stehen, die seit der Spätantike von anderen Völkern angewendet wurden.“[10]
[1] „Wie konfliktträchtig das Vertreibungsthema auch in anderen europäischen Foren diskutiert wird, belegt die Reaktion der Parlamentarischen Versammlung des Europarats auf den Vorschlag des Komitees für Migration, Flüchtlinge und Bevölkerung dieser ältesten paneuropäischen Institution zur Einrichtung eines »Europäischen Zentrums der Erinnerung an Opfer erzwungener Bevölkerungsbewegungen und ethnischer Säuberungen«: Er erreichte aufgrund einer französisch-russisch-türkischen Ablehnungsfront zweimal, im Januar 2005 und im Oktober 2006, nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit (Dok. 41–44).“[11]
[1] „In den seit 1990/91 von Serben kontrollierten Territorien hatten sofort ethnische Säuberungen eingesetzt, die auf eine lange Vorgeschichte zurückblicken konnten. Der Begriff ‚ethnische Säuberung‘ (etnièko čišćenje) ging nach Beginn des Bosnien-Kriegs um die Welt und wurde 1992 in Deutschland zum ‚Unwort des Jahres‘ gewählt.“[12]
[1] „Ebenso haben Russland und Südossetien versucht, mittels Verbreitung hoher Opferzahlen über die Medien den Beweis zu erbringen, Georgien betreibe eine ethnische Säuberung in Südossetien.“[13]
[1] „Sowohl nach Völkervertragsrecht als auch nach Völkergewohnheitsrecht sind die Staaten verpflichtet, Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhüten und zu bestrafen. Ethnische Säuberung ist kein eigenständiges Verbrechen nach dem Völkerrecht, aber Handlungen der ethnischen Säuberung können eines der drei anderen Verbrechen darstellen.[…]Das 20. Jahrhundert war gezeichnet durch den Holocaust, die Todesfelder Kambodschas, den Völkermord in Ruanda und die Massentötungen in Srebrenica, die beiden letzteren unter den Augen des Sicherheitsrats und der Friedenssicherungskräfte der Vereinten Nationen. Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnische Säuberung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Das brutale Vermächtnis des 20. Jahrhunderts ist ein bitteres und anschauliches Zeugnis für das völlige Versagen einzelner Staaten, ihren grundlegendsten und zwingendsten Verantwortlichkeiten gerecht zu werden, wie auch für die kollektiven Unzulänglichkeiten der internationalen Institutionen.“[14]
[1] „Nach dem Friedensabschluss von Dayton, (der die ethnische Säuberung im Grunde legitimierte), hatte aber auch Milošević den Rückhalt in den eigenen Reihen verloren und wurde am Ende von seinen Kritikern sogar als Verräter der serbischen Interessen beschimpft – und schliesslich fallengelassen.“[15]
[1] „Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat die Gewalt im Süden von Kirgistan als ‚versuchte ethnische Säuberung‘ verurteilt.“[16]
[1] „Deportation, Zwangsaussiedlung und »ethnische Säuberung« im Europa des 20. Jahrhunderts sowie deren Akteure, Opfer, Verläufe und Folgen sind Gegenstand des ersten Nachschlagewerkes zu diesem brisanten Thema.“[17]
[1] „Denn die UN-Mitgliedsstaaten haben in der Resolution 1674 des Weltsicherheitsrates über den Schutz von Zivilisten in bewaffneten Konflikten und in der Resolution A/RES/63/308 der UN-Generalversammlung nicht nur ihre Verantwortung für den Schutz der eigenen Bevölkerung vor Völkermord, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und ethnische Säuberung anerkannt.“[18]
[1] „Das Konzept der Schutzverantwortung („Responsibility to Protect“) in der Gipfelerklärung des World Summit 2005 drückt die Pflicht und Verantwortung jedes Staates aus, seine Bürger vor bestimmten Menschheitsverbrechen (Genozid, ethnische Säuberung, Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen Menschlichkeit) zu schützen.“[19]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eine ethnische Säuberung betreiben, ethnische Säuberungen durchführen/veranlassen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Simin Littschwager: ethnische Säuberung. In: Jochen A. Bär (Herausgeber): Von »aufmüpfig« bis »Teuro«. Die »Wörter der Jahre« 1971–2002. In: Thema Deutsch. 4. Band, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2003, ISBN 978-3-411-04201-2, DNB 96760494X, Seite 140–141.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Artikel »Säuberung«, Seite 1437.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Artikel »ethnisch«, Seite 418.
[1] Wikipedia-Artikel „ethnische Säuberung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonethnische Säuberung

Quellen:

  1. Norman M. Naimark: Flammender Hass. Ethnische Säuberungen im 20. Jahrhundert. C.H. Beck, München 2004 (Originaltitel: Fires of hatred, übersetzt von Martin Richter), ISBN 978-3-406-51757-0 (Zitiert nach Wikipedia-Artikel „Ethnische Säuberung“).
  2. Simin Littschwager: ethnische Säuberung. In: Jochen A. Bär (Herausgeber): Von »aufmüpfig« bis »Teuro«. Die »Wörter der Jahre« 1971–2002. In: Thema Deutsch. 4. Band, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2003, ISBN 978-3-411-04201-2, DNB 96760494X, Seite 141.
  3. Norman M. Naimark: Ethnic Cleansing. In: Online Encyclopedia of Mass Violence. 4. November 2007, ISSN 1961-9898 (Englisch; URL, abgerufen am 22. November 2010).
  4. Alenka Puhar: Die Kindheits-Ursprünge des Krieges in Jugoslawien. In: Ludwig Janus, Winfried Kurth (Herausgeber): Psychohistorie, Gruppenphantasien und Krieg. Mattes Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 978-3-930978-44-1, Seite 107, 111 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010). Zitiert nach http://www.mattes.de/buecher/psychohistorie/978-3-930978-44-1.html.
  5. Alenka Puhar: Die Kindheits-Ursprünge des Krieges in Jugoslawien. In: Ludwig Janus, Winfried Kurth (Herausgeber): Psychohistorie, Gruppenphantasien und Krieg. Mattes Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 978-3-930978-44-1, Seite 107, 111 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010). Zitiert nach http://www.mattes.de/buecher/psychohistorie/978-3-930978-44-1.html.
  6. Lida Rakušanová: Václav Havel wird 70. Über die Rolle des Politikers in den deutsch-tschechischen Beziehungen. In: Prager Zeitung. Das Wochenjournal aus der Mitte Europas. Nummer 40, 15. Jahrgang, 5. Oktober 2006, ISSN 1211-6998, Seite 1.
  7. Human Rights Watch: Sudan: Regierung führt „ethnische Säuberung“ in Darfur durch. 6. Mai 2004, abgerufen am 22. November 2010.
  8. Armin Pfahl-Traughber (apt): Rezensionen. In: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (Herausgeber): Mitteilungen. Folge 167, Juli 2004, Seite 9 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010).
  9. Volker Bendig M. A.: „Ordnung durch Terror“. Der Stalinismus und ethnische Säuberungen in der Sowjetunion. Vortrag von Prof. Dr. Jörg Baberowski (HU Berlin) am 9. März 2005 im Berliner Rathaus, Osteuropa-Zentrum Berlin, 2005, Seite 2 und 3, abgerufen am 22. November 2010 (PDF). Zitiert nach http://www.osteuropa-zentrum.de/oe-archiv/archiv/berichte.htm.
  10. Eric Rouleau: Der Mythos vom kleinen David. Israels Neue Historiker hinterfragen die Legenden um die Staatsgründung. In: Le Monde diplomatique Online. Deutschsprachige Ausgabe. Nummer 8575, 9. Mai 2008 (übersetzt von Edgar Peinelt), ISSN 1434-2561 (URL, abgerufen am 20. November 2010).
  11. Stefan Troebst (Hrsg.): Vertreibungsdiskurs und europäische Erinnerungskultur. Deutsch-polnische Initiativen zur Institutionalisierung. Eine Dokumentation. Osnabrück 2006. In: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Forschungsstelle Osteuropa, Bremen und Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (Hrsg.): Polen-Analysen, Nummer 33, Darmstadt 20.05.2008, ISSN 1863-9712, Seite 6 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010). Zitiert nach http://www.laender-analysen.de/polen/.
  12. Holm Sundhaussen: Der Zerfall Jugoslawiens und dessen Folgen. In: Bundeszentrale für politische Bildung (Herausgeber): Aus Politik und Zeitgeschichte. Heft 32, Bonn 04.08.2008, ISSN 0479-611X, Seite 17 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010).
  13. Michael Brzoska, Regina Heller, Marietta König, Anna Kreikemeyer, Elena Kropatcheva, Reinhard Mutz, Ursel Schlichting, Wolfgang Zellner: Der Kaukasuskrieg 2008. Ein regionaler Konflikt mit internationalen Folgen. In: Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (Herausgeber): Hamburger Informationen zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik. Ausgabe 45, Hamburg Dezember 2008, ISSN 0931-8399, Seite 4 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010).
  14. Vereinte Nationen, Deutscher Übersetzungsdienst: Umsetzung der Schutzverantwortung, A/63/677, New York, 12.01.2009, abgerufen am 22. November 2010 (PDF). Zitiert nach http://www.un.org/depts/german/gv/fs_gv_zwischenseite.html.
  15. Andreas Künzli: Rezensionen. Juni 2009, Seite 6, abgerufen am 22. November 2010 (PDF)..
  16. OSZE wirft Kirgisen „ethnische Säuberung“ vor. In: Zeit Online. 15. Juni 2010, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 22. November 2010).
  17. Jürgen Tremper: Staatsinstrument. Das erste Nachschlagewerk zum Thema Vertreibungen ist erschienen. In: Die Tageszeitung junge Welt, 04.10.2010, ISSN 0941-9373 (URL, abgerufen am 22. November 2010).
  18. Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV): Offener Brief an den Weltsicherheitsrat: Bündnis von Menschenrechtsorganisationen fordert von Weltsicherheitsrat Schutz der Zivilbevölkerung in Kirgisistan. Göttingen/New York, 23.06.2010, abgerufen am 22. November 2010.
  19. Bundesregierung, Auswärtiges Amt (Urheber): Unterrichtung durch die Bundesregierung. Dritter Bericht der Bundesregierung über die Umsetzung des Aktionsplans „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“. Deutscher Bundestag, Drucksache 17/2300, 17. Wahlperiode, 25. Juni 2010, ISSN 0722-8333, Seite 28 (PDF; URL, abgerufen am 22. November 2010). Zitiert nach http://dipbt.bundestag.de/.