Vertreibung

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Vertreibung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Vertreibung die Vertreibungen
Genitiv der Vertreibung der Vertreibungen
Dativ der Vertreibung den Vertreibungen
Akkusativ die Vertreibung die Vertreibungen

Worttrennung:

Ver·trei·bung, Plural: Ver·trei·bun·gen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈtʀaɪ̯bʊŋ], Plural: [fɛɐ̯ˈtʀaɪ̯bʊŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aɪ̯bʊŋ

Bedeutungen:

[1] Maßnahme, um jemanden oder etwas zu zwingen, einen Ort zu verlassen

Herkunft:

Substantivierung des Stammes des Verbs vertreiben mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Ausweisung, Fortjagen, Verbannung, Verjagen, Zwangsmigration, Zwangsumsiedlung

Sinnverwandte Wörter:

[1] Umsiedlung

Oberbegriffe:

[1] Verfolgung

Unterbegriffe:

[1] Massenvertreibung, Zwangsvertreibung

Beispiele:

[1] Der Bau des Staudamm führte zur Vertreibung zehntausender Bewohner.
[1] „Die weder durch eine binnenstaatliche noch internationale Rechtsnorm gedeckte Vertreibung kam erst im September 1945 zum Stillstand.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Vertreibung
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Vertreibung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vertreibung
[1] canoo.net „Vertreibung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonVertreibung
[1] The Free Dictionary „Vertreibung
[1] Duden online „Vertreibung
[1] wissen.de – Wörterbuch „Vertreibung
[1] wissen.de – Lexikon „Vertreibung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Vertreibung

Quellen:

  1. Adrian von Arburg: Abschied und Neubeginn. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Rheinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 185-217, Zitat Seite 198.