Herbst

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Herbst (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Herbst die Herbste
Genitiv des Herbsts
des Herbstes
der Herbste
Dativ dem Herbst
dem Herbste
den Herbsten
Akkusativ den Herbst die Herbste
[1] Nordherbst vom 23. September bis 21. Dezember, Südherbst vom 21. März bis 21. Juni

Worttrennung:

Neue Rechtschreibung: Herbst, Plural: Herbs·te
Alte Rechtschreibung: Herbst, Plural: Herb·ste

Aussprache:

IPA: [hɛʁpst], Plural: [ˈhɛʁpstə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Herbst‎ (Info), Plural: Lautsprecherbild Herbste (Info)
Reime: -ɛʁpst

Bedeutungen:

[1] Jahreszeit, die zwischen Sommer und Winter liegt
[2] übertragen, regional: die Obsternte, die Weinlese

Herkunft:

Mittelhochdeutsch herb(e)st, althochdeutsch herbist(o), germanisch *harbista- „Herbst“, zuvor wohl „Ernte“; von indogermanisch *karp- „ernten“. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.

Oberbegriffe:

[1] Jahreszeit

Unterbegriffe:

[1] Altweibersommer, Frühherbst, Spätherbst, Nachherbst, Vollherbst, Weißherbst

Beispiele:

[1] Im Herbst sammeln die Kinder Kastanien.
[1] „Sie hatten seinen Tod, als sie von ihm erfuhren, beweint und seither viele Frühlinge und Herbste ohne ihn durchlebt.“[1]
[2]

Wortbildungen:

Herbstabend, Herbstanfang, Herbstaster, Herbstbeginn, Herbstblume, herbsteln, herbsten, Herbstfarbe, herbstfarben, Herbstfärbung, Herbstfest, Herbstferien, Herbstfurche, Herbsthimmel, Herbstkleid, Herbstkollektion, Herbstkonzert, Herbstkostüm, Herbstlaub, herbstlich, Herbstmarkt, Herbstmeister, Herbstmesse, Herbstmode, Herbstmonat, Herbstmond, Herbstmorgen, Herbstnacht, Herbstnebel, Herbstpunkt, Herbstregen, Herbstrübe, Herbstsaison, Herbstsonne, Herbststurm, Herbsttag, Herbstviereck, Herbstwetter, Herbstwind, Herbstzeit, Herbstzeitlose

Redewendungen:

[2] in den Herbst gehen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Herbst
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Herbst
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Herbst
[1] canoo.net „Herbst
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHerbst
[1] The Free Dictionary „Herbst
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 793 f., Eintrag „Herbst“

Quellen:

  1. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 169. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.


Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ Herbst (die) Herbsts
Genitiv Herbsts (der) Herbsts
Dativ Herbst (den) Herbsts
Akkusativ Herbst (die) Herbsts
[1] Verteilung des Nachnamens Herbst in Deutschland

Worttrennung:

Herbst, Plural: Herbsts

Aussprache:

IPA: [hɛʁpst]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɛʁpst

Bedeutungen:

[1] ein deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

Übername aus einer Verpflichtung, z.B. Zinszahlung, die im Herbst zu erfolgen hatte.

Namensvarianten:

Harfst

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Alban Nikolai Herbst, Christoph Maria Herbst, Ferdinand Herbst, Hans Herbst, Helmut Herbst, Margrit Herbst, Lothar Herbst, Reinfried Herbst

Wortbildungen:

Herbstmayer, Herbstmeister


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Herbst
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 230
[1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 139, 151
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 320
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonHerbst

Ähnliche Wörter:

erbst, hebst, gerbst, herb, Zerbst