Kühlschrank

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Kühlschrank (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Kühlschrank die Kühlschränke
Genitiv des Kühlschranks
des Kühlschrankes
der Kühlschränke
Dativ dem Kühlschrank
dem Kühlschranke
den Kühlschränken
Akkusativ den Kühlschrank die Kühlschränke
[1] ein gefüllter Kühlschrank mit geöffneter Tür;
Aufnahme von fihu (Flickr-Username) am 5. August 2007

Worttrennung:

Kühl·schrank, Plural: Kühl·schrän·ke

Aussprache:

IPA: [ˈkyːlˌʃʁaŋk]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kühlschrank (Info), Lautsprecherbild Kühlschrank (Info)

Bedeutungen:

[1] kastenförmiges, einem Schrank ähnliches, gegen Wärme isoliertes und mit einem Kühlsystem ausgestattetes Behältnis, in dem leicht verderbliche Lebensmittel kühl aufbewahrt werden, um sie frischzuhalten

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Wortstamm des Verbs kühlen und dem Substantiv Schrank

Synonyme:

[1] Österreich, Süddeutschland seltener oder veraltend: Eiskasten
[1] Südafrika (KwaZulu-Natal): Fridge
[1] Brasilien (Rio Grande do Sul): Geladeira / Scheladeera
[1] selten: Frigidaire® / Frigidär
[1] veraltend: Eisschrank

Gegenwörter:

[1] Eiskeller, Gefrierschrank, Gefriertruhe, Kühlbox, Kühlhalle, Kühlhaus, Kühlraum, Kühlregal, Kühltasche, Kühltruhe

Oberbegriffe:

[1] Haushaltseinrichtung, Haushaltsgegenstand, Haushaltsgerät, Kücheneinrichtung, Kühlmöbel

Unterbegriffe:

[1] Eisfach, Gefrierfach, Gemüsefach, Kühlfach, Türfach
[1] Tiefkühlschrank

Beispiele:

[1] Immer wenn man die Tür des Kühlschrankes öffnet, brennt darin Licht.
[1] Die Flasche Wein steht im Kühlschrank.
[1] „Die Wohnung beginnt mit einem winzigen Flur, dessen linke Seite eine Küche in der Wand hat und mit dem wuchtigen Kühlschrank endet.“[1]
[1] „Sie ißt wenig und im Stehen, vor dem Kühlschrank oder auf dem Balkon.“[2]
[1] „Ich muss etwas Salziges essen, aber der Kühlschrank ist leer.“[3]
[1] «Im Kühlschrank fand sich eine angebrochene Packung Milch.»[4]
[1] „In der Teeküche nahm er eine Limonade aus dem Kühlschrank.[5]
[1] „Aus der Küche höre ich das Geräusch des zuschnappenden Kühlschranks.[6]
[1] „Sie hatte den Haustürschlüssel auf den Kühlschrank gelegt.“[7]
[1] „Den Kühlschrank haben wir schon ausgeräumt, die Küchenregale ebenfalls.“[8]
[1] „Die wenigen Lebensmittel im Kühlschrank stelle ich im verzweifelten Versuch, so etwas wie ein Frühstück zu kuratieren, auf den Esstisch.“[9]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] den Kühlschrank abtauen
[1] den Kühlschrank füllen; scherzhaft: den Kühlschrank plündern
[1] etwas aus den Kühlschrank herausnehmen, holen, nehmen
[1] etwas in den Kühlschrank legen, stellen
[1] ein gefüllter, leerer Kühlschrank; ein Kühlschrank ist voll, leer

Wortbildungen:

Kühlschrankmotor, Kühlschranktemperatur, Kühlschranktür

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Kühlschrank
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kühlschrank
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Kühlschrank
[1] The Free Dictionary „Kühlschrank
[1] Duden online „Kühlschrank
[1] wissen.de – Wörterbuch „Kühlschrank
[1] wissen.de – Lexikon „Kühlschrank
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Kühlschrank
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKühlschrank

Quellen:

  1. Uwe Johnson: Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl. [Band 1], Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1970, Seite 28.
  2. Reinhard Kaiser: Eos’ Gelüst. Roman. Schöffling & Co., Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-89561-060-7, Seite 62.
  3. Else Buschheuer: Ruf! Mich! An! Roman. Wilhelm Heyne Verlag, München 2001, ISBN 3-453-19004-1, Seite 117 (Originalausgabe im Diana Verlag, Berlin 2000).
  4. Martin Suter: Lila, Lila. Roman. Diogenes, Zürich 2004, ISBN 978-3-257-06386-8, Seite 9.
  5. Thomas Glavinic: Die Arbeit der Nacht. Roman. 1. Auflage. Carl Hanser Verlag, München/Wien 2006, ISBN 978-3-446-20762-2, Seite 12.
  6. Ingrid Noll: Ladylike. Roman. Diogenes, Zürich 2006, ISBN 978-3-257-06509-1, Seite 286.
  7. Chika Unigwe: Schwarze Schwestern. Roman. Tropen, Stuttgart 2010 (Originaltitel: Fata Morgana, übersetzt von Ira Wilhelm aus dem Niederländischen), ISBN 978-3-608-50109-4, Seite 265 (niederländische Originalausgabe 2007).
  8. Nava Ebrahimi: Sechzehn Wörter. Roman. btb, München 2019, ISBN 978-3-442-71754-5, Seite 35.
  9. Hengameh Yaghoobifarah: Ministerium der Träume. Roman. 3. Auflage. Blumenbar, Berlin 2021, ISBN 978-3-351-05087-0, Seite 296.
  10. Nach Hussein Ramadan Abdu: Italian loanwords in colloquial Libyan Arabic as spoken in the Tripoli region. U·M·I, Ann Habor 1988, Seite 135 (A Dissertation Submitted to the Faculty of the DEPARTMENT OF ORIENTAL STUDIES, In Partial Fulfillment of the Requirements, For the Degree of DOCTOR OF PHILOSOPHY, In the Graduate College, THE UNIVERSITY OF ARIZONA).
  11. Nach El-Said Badawi, Martin Hinds: A Dictionary of Egyptian Arabic. Arabic-English. Librairie du Liban, Beirut 1986, Stichwort »تلّاجة، ثلّاجة‎«, Seite 134.
  12. Maksoud N[ayef]. Feghalih: Spoken Lebanese. Parkway Publishers, Boone (NC) 1999, ISBN 1-887905-14-6, Seite 125, 130, 196.
  13. Nach Leonhard Bauer, unter Mitwirkung von Anton Spitaler (Herausgeber): Deutsch-arabisches Wörterbuch der Umgangssprache in Palästina und im Libanon. Wörterbuch der arabischen Umgangssprache. Deutsch - Arabisch. 2., erweiterte und verbesserte Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1957, DNB 450262200, Stichwort »Kühlschrank«, Seite 184.
  14. 14,0 14,1 Nach Karl Stowasser, Moukhtar Ani (Herausgeber): A Dictionary of Syrian Arabic. English–Arabic. Georgetown University Press, Washington, D.C. 2004 (Georgetown classics in Arabic language and linguistics), ISBN 1-58901-105-8, Stichpunkt »icebox«, Seite 121.
  15. Nach Mary-Jane Liddicoat, Richard Lennane, Iman Abdul Rahim: Syrian Colloquial Arabic. A Functional Course. Revised Edition. M-J Liddicoat, Richard Lenanne, Griffith ACT (Australia) 1999 (Series: Integrated Arabic), ISBN 0-646-36958-X, Stichwort »برّاد‎«, Seite 328.