Bank

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Bank (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Bank die Bänke
Genitiv der Bank der Bänke
Dativ der Bank den Bänken
Akkusativ die Bank die Bänke
[1] eine Bank in London

Worttrennung:

Bank, Plural: Bän·ke

Aussprache:

IPA: [baŋk], Plural: [ˈbɛŋkə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bank (Info), Plural: Lautsprecherbild Bänke (Info)
Reime: -aŋk

Bedeutungen:

[1] Sitz- oder Ablagegelegenheit für mehrere Personen oder Dinge nebeneinander
[2] geologische Formation
[3] Ablagerung von Material in einem Gewässer
[4] Anhäufung biologischer Rückstände auf dem Meeresgrund
[5] ein Verkaufstisch oder Ladentisch für Käse, Fleisch, Fisch, Salat oder Ähnliches

Herkunft:

mittelhochdeutsch banc, althochdeutsch bank, germanisch *banki- „Bank“, belegt seit dem 9. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[5] Theke, Tresen

Verkleinerungsformen:

[1] Bänkchen, Bänkel

Oberbegriffe:

[1] Sitzgelegenheit, Stadtmöbel

Unterbegriffe:

Nebelbank
[1] Drehbank, Fensterbank, Folterbank, Fußbank, Gartenbank, Hobelbank, Kniebank, Messerbank, Ofenbank, Parkbank, Schulbank, Sitzbank, Trainerbank, Turnbank, Werkbank
[3] Eisbank, Sandbank, Schotterbank
[4] Austernbank, Korallenbank
[5] Freibank

Beispiele:

[1] Sollen wir uns auf diese Bank setzen?

Redewendungen:

durch die Bank... – eine Eigenschaft, die gleichermaßen auf alle Beteiligten zutrifft.
etwas auf die lange Bank schieben – Immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
vor leeren Bänken sprechen – Vor sehr wenig Publikum sprechen.

Wortbildungen:

[1] Bänkelsang, Hinterbänkler, Bankdrücken

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Bank (Begriffsklärung)
[*] canoo.net „Bank
[1, 3, 4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bank
[1–4] Duden online „Bank (Sitzgelegenheit)
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBank
[1, 3] The Free Dictionary „Bank

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Bank1“, Seite 88.

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Bank die Banken
Genitiv der Bank der Banken
Dativ der Bank den Banken
Akkusativ die Bank die Banken

Worttrennung:

Bank, Plural: Ban·ken

Aussprache:

IPA: [baŋk], Plural: [ˈbaŋkn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bank (Info), Plural: Lautsprecherbild Banken (Info)
Reime: -aŋk

Bedeutungen:

[1a] Finanzwesen: Geldinstitut für Finanzdienstleistungen
[1b] Bankgebäude
[2] Symbol für Verlässlichkeit
[3] eine geschützte Aufbewahrungsstätte
[4] ein Glücksspiellokal; auch eine der Spielparteien kann als Bank bezeichnet werden (beim Roulette gewinnt die Bank, wenn keine der gesetzten Kombinationen fällt), oder auch ein zentraler Vorrat, der selbst nicht am Wettstreit teilnimmt, kann so bezeichnet werden (beispielsweise der Vorrat an Straßen, Häusern und Hotels, die beim Monopoly bisher noch von keinem Mitspieler gekauft wurden)

Herkunft:

im 13. Jahrhundert von italienisch banco → it, banca → itTisch“ für „Geldhandelsort“, „Vorratsplatz“ entlehnt. Dem italienischen Wort liegt althochdeutsch banc/ bank zu Grunde.[1]

Synonyme:

[1a] Geldhaus, Geldinstitut, Finanzinstitut, Finanzunternehmen, Kreditinstitut
[1b] Bankhaus
[4] Kasino, Spielbank

Oberbegriffe:

[1a] Unternehmen
[1b] Gebäude

Unterbegriffe:

[1a] Bundesbank, Bürgschaftsbank, Direktbank, Finanzbank, Genossenschaftsbank, Girobank, Großbank, Hypothekenbank, Investitionsbank, Investmentbank, Kommerzbank, Korrespondenzbank, Kreditbank, Landesbank, Nationalbank, Notenbank, Primärbank, Privatbank, Service-Bank, Spezialbank, Staatsbank, Universalbank, Vollbank, Wertpapierhandelsbank, Wohnbaubank, Zentralbank
[3] Blutbank, Genbank, Samenbank, Datenbank

Beispiele:

[1a] Ich überweise dir das Geld, wenn Du mir deine Kontonummer und die Bankleitzahl deiner Bank nennst.
[1b] Diese Bank wäre bei dem Großbrand gestern fast abgebrannt.
[2] Die Abwehr unserer Fußballmannschaft ist eine Bank.
[3] Die Bank muss gepflegt werden.

Redewendungen:

[4] Die Bank gewinnt immer.

Wortbildungen:

Adjektive/Adverbien: [1a] bankfähig, bankrott, banküblich
Substantive: [1a] Bank-an-Bank-Kredit, Bankangestellter, Bankanweisung, Bankauskunft, Bankautomat, Bankavis, Bankbeamter, Bankbürgschaft, Bankdarlehen, Bankdirektor, Bankeinlage, Bankenaufsicht, Bankenkonsortium, Bankenkonzession, Bankenkrach, Bankenlandschaft, Bankenrun, Bankenviertel, Banker, Bankfach, Bankfähigkeit, Bankfiliale, Bankfurt, Bankgeheimnis, Bankgeschäft, Bankguthaben, Bankhalter, Bankhaus, Bankier, Bankindossament, Banking, Bankinstitut, Bankkaufmann, Bankkauffrau, Bankkonto, Bankkredit, Bankkuratorium, Banklehre, Bankleitzahl, Banknote, Banknotenumlauf, Bankomat, Bankprovision, Banktratte, Bankraub, Bankräuber, Bankreserve, Bankrott, Bankrotterklärung, Bankrotteur, Bankrücklage, Bankschalter, Bankscheck, Bankschließfach, Banküberfall, Banküberweisung, Bankverbindlichkeiten, Bankverbindung, Bankverkehr, Bankvollmacht, Bankwechsel, Bankwesen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1a] Wikipedia-Artikel „Bank
[1, 4] Wikipedia-Artikel „Bank (Begriffsklärung)
[1a] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Bank
[1, 4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bank
[1, 4] Duden online „Bank (Geldinstitut, Gebäude)
[*] canoo.net „Bank
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBank
[1, 4] The Free Dictionary „Bank
[1, 4] Duden online „Bank

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Bank2“, Seite 88.

Ähnliche Wörter:

Ban, back, Band, band, bang, Banko, Bann, Bark, blank, Dank, Punk, Rank, rank, sank, Tank, Zank