Dank

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Wechseln zu: Navigation, Suche

[Bearbeiten] Dank (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m, Singularetantum

Kasus Singular Plural
Nominativ der Dank
Genitiv des Dank(e)s
Dativ dem Dank(e)
Akkusativ den Dank

Silbentrennung:

Dank

Aussprache:

Hörbeispiele:
IPA: [daŋk]

Bedeutungen:

Dank ist
[1] ein Gefühl der Verpflichtung für eine erhaltene Wohltat,
[2] das zum Ausdruck gebrachte Gefühl der Dankbarkeit.

Herkunft:

althochdeutsch thanc, mittelhochdeutsch danc, mittelniederdeutsch dank sind abgeleitete Substantiva zu denken

Synonyme:

[1] Dankbarkeit, Dankempfindung, Dankgefühl
[2] Anerkennung, Danksagung, Erkenntlichkeit, Gegenleistung, Vergeltung

Gegenwörter:

[1] Enttäuschung, Undankbarkeit
[2] Beschwerde, Taktlosigkeit, Undank

Oberbegriffe:

[1] Gefühl
[2] freundliche Erwiderung, Lob

Unterbegriffe:

[2] Dankbrief, Dankesbezeigung, Dankeschön, Dankeswort, Dankgebet, Dankgottesdienst, Dankopfer, Dankpsalme, Danksagung, Dankschreiben

Beispiele:

[1] Ich war des Dankes voll.
[1] Verdient diese Gnade keinen Dank gegen den Schöpfer?[1]
[1] Ich versammelte sie um mich und sprach zu ihnen wie zu Brüdern, denen ich immer noch Dank schuldig sei.[2]
[1] »... Dank und Lob stammelt meine Seele dir, du Schœpfer und Erhalter! deine Allgegenwart wachet yber uns mit segnendem Auge, wenn Nacht und Schlummer uns umhyllen. O – – mein Lob und mein Dank wallet empor mit dem Dank der ganzen erfrischeten Natur!«[3]
[1] Dabei ist die offizielle Presseerklärung, das Unternehmen sei ihm "zu großem Dank verpflichtet", keineswegs als die übliche Trennungsfloskel zu verstehen.[4]
[2] Meinen Dank werde ich dir schriftlich zum Ausdruck bringen.
[2] An einem abgeredeten Ort setzt' ich den Knaben nieder, da sich denn der Vater schon von weitem zeigte und mit dem Hut mir tausend Dank und Segen zuwinkte.[5]
[2] Dann drohte er ihm, ihn prügeln, einsperren und ins Oberamt führen zu lassen, bis der arme Teufel entweder Dienste nahm, oder ihm etwas von seiner Ware zum Danke gab, daß er ihn wieder frei ließ.[6]
[2] Der Dank eines durch Trinkgeld gerührten Dieners klang ihm nach.[7]
[2] Die Schmeichelei war zu allen Zeiten der Dank, womit Hofpoeten ihre goldene Knechtschaft bezahlten, ihr Laster und ihre Strafe.[8]

Redewendungen:

[1] sich zu Dank verpflichtet fühlen
[1] von Dank erfüllt sein
[1, 2] Dank und Anerkennung
[2] Dank zum Ausdruck bringen
[2] Gott sei Dank

Charakteristische Wortkombinationen:

[*] allgemeiner, ängstlicher, besonderer, großer, herzlicher, überschwänglicher Dank
[1] Dank fühlen, schulden
[2] Dank an, aussprechen, für, sagen
[2] als, zum Dank
[2] siehe auch WikiSaurus:Danke-Formeln

Abgeleitete Begriffe:

[1] dankbar, danken, dankenswert, dankenswerterweise, dankerfüllt
[2] Dankadresse, Dankaltar, Dankesblick, Dankesformel, Dankespflicht, Dankesschuld, Dankfest

[Bearbeiten] Übersetzungen

Quellen:

  1. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Abraham a Sancta Clara, Der Dank
  2. GutenbergWiktionary:Literaturliste: E. K. Kane, Die Todesfahrt der »Advance« im ewigen Eise
  3. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Salomon Geßner, Der Tod Abels
  4. ZEITWiktionary:Literaturliste: Gunhild Freese, Der Dank der Aktionäre
  5. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Johann Wolfgang von Goethe, Belagerung von Mainz
  6. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Johann Heinrich Pestalozzi, Lienhard und Gertrud
  7. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Joachim Ringelnatz, Erzählungen
  8. GutenbergWiktionary:Literaturliste: Ferdinand Gregorovius, Lucrezia Borgia

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dank
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dank
[1] canoo.net „Dank
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDank

Ähnliche Wörter:

Ding, Drang, Drank, Dung, Tand, Tang, Tank
Persönliche Werkzeuge