Datenbank

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Datenbank (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Datenbank die Datenbanken
Genitiv der Datenbank der Datenbanken
Dativ der Datenbank den Datenbanken
Akkusativ die Datenbank die Datenbanken

Worttrennung:

Da·ten·bank, Plural: Da·ten·ban·ken

Aussprache:

IPA: [ˈdaːtn̩ˌbaŋk], Plural: [ˈdaːtn̩ˌbaŋkn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] EDV: große Menge von Daten, die in einem Rechner nach bestimmten Kriterien organisiert komplexe Abfragen zulassen
[2] allgemein: organisierte Sammlung von Daten, die nach verschiedenen Kriterien organisiert sind und abgerufen werden können

Abkürzungen:

[1] DB

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Daten und Bank

Synonyme:

[1] Datei

Oberbegriffe:

[1] Bank, EDV
[2] Information, Sammlung

Unterbegriffe:

[1] NoSQL-Datenbank, Relationale Datenbank, Objektorientierte Datenbank
[1] elektronische Datenbank, Fachdatenbank, Filmdatenbank, Jobdatenbank, Online-Datenbank, Search Engine, Suchmaschine
[2] Archiv, Bauteilbibliothek, Gendatenbank, Kollektivvertragsdatenbank, Liste, Vornamendatenbank, Wissensdatenbank

Beispiele:

[1] Die Einträge der Wikipedia werden in einer Datenbank gehalten.
[1] „Das vielbewunderte Skelett eines "Langen Kerls" aus dem Leibregiment Friedrich Wilhelms I. bekam hier vor einigen Wochen Konkurrenz durch die Entdeckung der Totenmaske von Immanuel Kant. Die Universität als "Theatrum Naturae et Artis", als ein Ort des Lehrens und Lernens, das vom Konzept der Kunstkammer bestimmt ist, in der die Welt bis zum 18. Jahrhundert noch vom komplizierten Automaten bis zur Zauberwurzel und vom Gesteinsbrocken bis zum elaborierten Nautiluspokal vereint war: das ist das Bredekamp-Brüning-Projekt, mit dem Wissenschaftsgeschichte als eine zukünftige Möglichkeit der Forschung und Lehre entdeckt und genutzt wird. Im großen Speicher der Datenbank wird diese Kunstkammer gesichert versinken und auf Zuruf wieder auftauchen, nicht nur in Berlin. Als Museum hätte sie nicht nur eine identitätsstiftende Kraft für die Universität, sondern auch eine wichtige Aufgabe in einer Metropole, die kein Wissenschaftsmuseum hat.“[1]
[2] „Bei der Vornamenberatung in einer Zeit, in der ungewöhnliche, seltene oder unbekannte Vornamen immer beliebter werden und die Vornamenvielfalt stetig zunimmt, können wir mit der neuen Datenbank nun schneller und verlässlicher als zuvor reagieren, die Bearbeitungsprozesse können künftig vereinfacht und beschleunigt werden.“[2]

Wortbildungen:

Datenbankmanagementsystem, Datenbankmodell, Datenbanksystem, Datenbanktrigger


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Datenbank
[2] Wikipedia-Artikel „Datenbank (Recht)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Datenbank
[1, 2] canoo.net „Datenbank
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDatenbank
[1, 2] The Free Dictionary „Datenbank
[1] Duden online „Datenbank

Quellen:

  1. Datenbank. DWDS, 12. Mai 1999, archiviert vom Original am 12. Mai 1999 abgerufen am 9. September 2014 (HTML, Deutsch, Quelle: Die Zeit).
  2. Lutz Kuntzsch unter Mitarbeit von Frauke Rüdebusch: Die beliebtesten Vornamen des Jahres 2012. In: Sprachdienst. Nummer Heft 3, 2013, Seite 95-111, Zitat Seite 97.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Gartenbank, Notenbank
Anagramme: Bankdaten, abdankten