Weihnachten

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des Jahres 2006 das Wort der Woche.

Weihnachten (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Weihnachten die Weihnachten
Genitiv des Weihnachten der Weihnachten
Dativ dem Weihnachten den Weihnachten
Akkusativ das Weihnachten die Weihnachten

Anmerkung zu den Nebenformen:

Regional wird die Weihnacht f, das Weihnachten n und die Weihnachten (Plural) unterschiedlich gebraucht.

Nebenformen:

Weihnacht

Worttrennung:

Weih·nach·ten, Plural: Weih·nach·ten

Aussprache:

IPA: [ˈvaɪ̯naχtn̩], Plural: [ˈvaɪ̯naχtn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Weihnachten (Frauenstimme) (Info), Lautsprecherbild Weihnachten (Männerstimme) (Info)

Bedeutungen:

[1] Religion: christlicher Feiertag am 25. Dezember, an dem die Geburt von Jesus Christus gefeiert wird; in vielen Staaten ein gesetzlicher Feiertag und Auftakt der Weihnachtsferien; in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz kommt der 26. Dezember als zweiter staatlicher Feiertag (zweiter Weihnachtstag, zweiter Weihnachtsfeiertag) dazu

Abkürzungen:

[1] Weihn.

Herkunft:

frühester Beleg beim Minnesänger Spervogel um 1170/1190: „Er ist gewaltic unde starc (…) der ze wîhen naht gebórn wárt. (…) daz ist der heilige Krist, (…) jâ lobt in allez, daz dir ist“ (Minnesangs Frühling VII. IV.). „Ze wihen naht“ ist ein Singular und könnte eine Übertragung des lateinischen nox sanctaheilige, geweihte Nacht“ sein. Der Begriff Weihnacht (wihen naht) gibt so nichts für angebliche frühere Gebräuche der Germanen her, mit denen er häufig in Beziehung gesetzt wird. [Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] Christfest, Weihnachtsfest, Weihnachtstag, Fest des Friedens, Fest des Lichtes, Christmesse, Christmette

Oberbegriffe:

[1] Feiertag, Fest

Beispiele:

[1] In drei Tagen ist Weihnachten.
[1] Zu Weihnachten soll es schneien.
[1] An Weihnachten soll es nicht schneien.
[1] Letzte Weihnachten hat es geregnet. (Plural)
[1] Wir fahren über Weihnachten in Urlaub.
[1] Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. (Lautsprecherbild Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. (Info))
[1] „In Deutschland waren wir Weihnachten immer bei meiner Großmutter, das war sehr schön.“[1]

Redewendungen:

[1] weiße Weihnachten - Weihnachten, an dem Schnee liegt oder fällt
[1] grüne Weihnachten - Weihnachten, an dem kein Schnee liegt oder fällt
[1] frohe Weihnachten - in Grüßen und Wünschen
[1] ein Gefühl wie Weihnachten
[1] wenn Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen - niemals

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] an Weihnachten, zu Weihnachten, nach Weihnachten, vor Weihnachten; etwas über Weihnachten tun; etwas zu/an Weihnachten schenken, bekommen, verschenken

Wortbildungen:

weihnachten, weihnachtlich, Weihnachtsabend, Weihnachtsamnestie, Weihnachtsbäckerei, Weihnachtsbasar, Weihnachtsbaum, Weihnachtsbescherung, Weihnachtsbrauch, Weihachtsbraten, Weihnachtsbummel, Weihnachtsdekoration, Weihnachtseinkauf, Weihnachtsengel, Weihnachtsessen, Weihnachtsfeier, Weihnachtsfeiertag, Weihnachtsferien, Weihnachtsfest, Weihnachtsgans, Weihnachtsgebäck, Weihnachtsgeld, Weihnachtsgeschäft, Weihnachtsgeschenk, Weihnachtsgeschichte, Weihnachtsgottesdienst, Weihnachtsgratifikation, Weihnachtsinsel, Weihnachtskaktus, Weihnachtskarte, Weihnachtskrippe, Weihnachtslied, Weihnachtslieferung, Weihnachtsmann, Weihnachtsmarkt, Weihnachtsmenü, Weihnachtspapier, Weihnachtsplätzchen, Weihnachtspyramide, Weihnachtsrede, Weihnachtssendung, Weihnachtsstern, Weihnachtsstimmung, Weihnachtsstollen, Weihnachtstag, Weihnachtsteller, Weihnachtstradition, Weihnachtszauber, Weihnachtszeit, Weihnachtszelt, Weihnachtszeremonie

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Weihnachten
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Weihnachten
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Weihnachten
[1] canoo.net „Weihnachten
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWeihnachten

Quellen:

  1. Irmgard Keun: Kind aller Länder. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1989, ISBN 3-423-45369-7, Seite 81. Erste Ausgabe 1938.