surfen

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surfen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich surfe
du surfst
er, sie, es surft
Präteritum ich surfte
Konjunktiv II ich surfte
Imperativ Singular surfe!
surf!
Plural surft!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gesurft haben
Alle weiteren Formen: Flexion:surfen
[1] auf einer Welle surfen
[2] "Der" Superstar Robby Naish surft
[2] Surfen in der Welle

Worttrennung:

sur·fen, Präteritum: surf·te, Partizip II: ge·surft

Aussprache:

IPA: [ˈzœʁfn̩], auch: [ˈzøːɐ̯fn̩]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Wellen reiten auf einem Brett
[2] kurz für: windsurfen
[3] in Folge eine Webseite nach der anderen aufrufen
[4] im speziellen Kontext gebraucht, kurz für: Kite surfen, Eis surfen, S-Bahn surfen oder U-Bahn surfen

Herkunft:

entlehnt von englisch surf → en, dem Verb zu englisch surf → en - Brandung[1]
[3] „Surfing the Internet“ wurde bekannt durch einen Artikel von Jean Armour Polly, der 1992 im Wilson Library Bulletin erschienen ist.

Synonyme:

[1] Wellen reiten (der übliche Ausdruck, zur Unterscheidung vom Windsurfen)
[2] brettsegeln, windsurfen

Gegenwörter:

[1, 2] schwimmen
[3] lesen

Oberbegriffe:

[1–3] navigieren

Unterbegriffe:

[1] Fluss surfen
[3] ansurfen, herumsurfen

Beispiele:

[1] Auf Hawaii werde ich surfen.
[1] [...] die Warnemünder Wellenreiter [können wegen der regelmäßig fahrenden Fähren] fahrplanmäßig alle zwei Stunden von 8.30 Uhr bis 22.30 Uhr auf einer künstlichen Brandung surfen[2]
[2] Auf diesem See habe ich surfen gelernt.
[3] Ich surfe im Internet.
[3] Am Thema "Sicherheit im Internet" können Nutzer kaum mehr vorbei, egal ob sie mobil oder am PC surfen.[3]
[3] Viele Menschen surfen mittlerweile kabellos im Internet, sowohl zuhause als auch in Cafés.[4]
[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[3] im Internet surfen, im Internet-Café surfen, im Netz surfen

Wortbildungen:

Surfer, Surfbrett

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Surfen
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „surfen
[2, 3] canoo.net „surfen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonsurfen

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort „surfen“.
  2. Oliver Schindler: Mecklenburg-Vorpommern - Die letzte Fährwelle - Surfen in Warnemünde. Wellenreiter in Deutschland haben es nicht leicht. Selten genug sorgt der Wind für ausreichende Wellen. Ein guter Tipp an der Ostsee ist die Fährwelle von Warnemünde - aber wie lange noch?. In: Deutsche Welle. 10. Februar 2014 (URL, abgerufen am 19. November 2015).
  3. Alexandra Stolz, Jan Bruck & Silke Wünsch: Netzkultur - Sicher surfen von A bis Z. In: Deutsche Welle. 10. Februar 2014 (URL, abgerufen am 19. November 2015).
  4. Deutsch lernen und unterrichten – Arbeitsmaterialien. In: Deutsche Welle. 19. Mai 2010 (URL, abgerufen am 19. November 2015).



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surfing, Surfing