Hilfsverb

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Hilfsverb (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Hilfsverb

die Hilfsverben

Genitiv des Hilfsverbs

der Hilfsverben

Dativ dem Hilfsverb

den Hilfsverben

Akkusativ das Hilfsverb

die Hilfsverben

Worttrennung:

Hilfs·verb, Plural: Hilfs·ver·ben

Aussprache:

IPA: [ˈhɪlfsˌvɛʁp]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hilfsverb (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Verb, das als grammatisches Wort nur zusammen mit anderen Ausdrücken ein Prädikat bildet

Synonyme:

[1] Auxiliarverb, Auxiliar, Hilfswort, Hilfszeitwort

Sinnverwandte Wörter:

[1] Kopula
[1] Verbum substantivum

Gegenwörter:

[1] Vollverb; in manchen Grammatiken: Modalverb

Unterbegriffe:

[1] in manchen Grammatiken: Modalverb, modales Hilfsverb; temporales Hilfsverb

Oberbegriffe:

[1] Verb

Beispiele:

[1] Hilfsverben dienen im Deutschen zur Bildung der Formen des Perfekts, Plusquamperfekts und Futurs.
[1] Hilfsverben sind „haben“, „sein“ und „werden“. Sie werden für die Bildung verschiedener Zeiten (Tempora) verwendet. Bspw.: ich bin gewesen, ich hatte gesehen.
[1] „Als Hilfsverben bezeichnet man diejenigen Verben, die zur Bildung von analytischen Verbformen benutzt werden.“[1]
[1] Wenn man Verben nach syntaktischen Kriterien einteilt, finden sich neben den Vollverben die Hilfsverben und die Modalverben.
[1] „Als Funktionsverben verlieren die Vollverben ihre eigentliche konkrete Bedeutung, bekommen den Status von Hilfsverben (»zur Entscheidung bringen«) und eine bloß formale Funktion im Satz.“[2]
[1] „Unnötig zu betonen, daß sich im Färöischen dieselbe Mischung von regelmäßigen und unregelmäßigen Verben sowie Hilfs- und Modalverben wiederfindet, wie man sie von den anderen skandinavischen Sprachen her kennt.“[3]
[1] „Das Jiddische bildet dieses so genannte slawische Aspektsystem mit den Mitteln der Deutschen Komponente jedoch nur in Ansätzen nach, nämlich durch den Gebrauch bestimmter Präfixe, durch eine Reihe von Hilfsverben und durch die oben erwähnte Stammkonstruktion.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Hilfsverb
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hilfsverb
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHilfsverb

Quellen:

  1. Elke Hentschel, Harald Weydt: Handbuch der deutschen Grammatik. de Gruyter, Berlin/New York 1990, Seite 65. ISBN 3-11-011596-4. Hilfsverben fett gedruckt.
  2. Peter Braun: Tendenzen in der deutschen Gegenwartssprache. Sprachvarietäten. 4. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart/ Berlin/ Köln 1998, Seite 231. ISBN 3-17-015415-X.
  3. Kurt Braunmüller: Die skandinavischen Sprachen im Überblick. Francke, Tübingen 1991, ISBN 3-7720-1694-4. Zitat Seite 232f.
  4. Marion Aptroot, Roland Gruschka: Jiddisch. Geschichte und Kultur einer Weltsprache. Originalausgabe, C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-52791-3, Seite 20.