Cicerone

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Cicerone (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ der Cicerone

die Cicerones die Ciceroni

Genitiv des Cicerone
des Cicerones

der Cicerones der Ciceroni

Dativ dem Cicerone

den Cicerones den Ciceroni

Akkusativ den Cicerone

die Cicerones die Ciceroni

Worttrennung:

Ci·ce·ro·ne, Plural 1: Ci·ce·ro·nes, Plural 2: Ci·ce·ro·ni

Aussprache:

IPA: [t͡ʃit͡ʃeˈʁoːnə]
Hörbeispiele:
Reime: -oːnə

Bedeutungen:

[1] Person, die andere durch eine ihnen unbekannte Umgebung führt und sie erklärt

Herkunft:

entlehnt von gleichbedeutend italienisch cicerone → it, einer Ableitung zum Namen Cicero[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Fremdenführer, Stadtführer

Beispiele:

[1] „Mein Cicerone geleitet mich durch die langen Gänge, die sich durch das Gebäude fressen.“[2]
[1] „Roman Bertini horchte auf - das war ein ungewohntes Finale, ein neuer Ton in Mickeys Visionen, wie er überhaupt diesmal den Cicerone durch die Metropole seiner Sehnsüchte zwar immer noch begeistert, aber mit einer Spur Nachdenklichkeit gemacht hatte.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Cicerone
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Cicerone
[*] canoonet „Cicerone
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalCicerone
[1] Duden online „Cicerone

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Cicerone“
  2. Gundolf S. Freyermuth: Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1933-1940). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, Seite 43. ISBN 3-423-30345-X.
  3. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 739.