zeigen

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zeigen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich zeige
du zeigst
er, sie, es zeigt
Präteritum ich zeigte
Konjunktiv II ich zeigte
Imperativ Singular zeige!
zeig!
Plural zeigt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gezeigt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:zeigen

Worttrennung:

zei·gen, Präteritum: zeig·te, Partizip II: ge·zeigt

Aussprache:

IPA: [ˈʦaɪ̯ɡn̩], [ˈʦaɪ̯ɡŋ̩], Präteritum: [ˈʦaɪ̯ktə], Partizip II: [ɡəˈʦaɪ̯kt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild zeigen (Info), Lautsprecherbild zeigen (österreichisch) (Info)
Reime: -aɪ̯ɡn̩

Bedeutungen:

[1] ditransitiv: jemanden etwas sehen lassen
[2] monotransitiv: die Wahrheit einer Behauptung feststellen
[3] auf etwas zeigen: (meist mit dem Finger) in die Richtung von etwas deuten

Herkunft:

mittelhochdeutsch zeigen, althochdeutsch zeigōn; das Wort ist wohl eine Intensivbildung zu zeihen; es ist seit dem 8. Jahrhundert belegt[1]

Synonyme:

[1] deuten, präsentieren, veraltend: weisen
[2] beweisen

Gegenwörter:

[1] verbergen, verstecken
[2] widerlegen

Beispiele:

[1] Zeig mir mal dein Muttermal / Wo es sitzt, ist ganz egal - (alter Schlager)
[2] Der Mathematikprofessor war stolz darauf, den seit langem als unbeweisbar geltenden Satz gezeigt zu haben.
[2] „Auch gegenüber dem rabiaten Expansionskurs der USA zeigte sich die britische Regierung nachgiebig.“[2]
[3] Er zeigte auf die Stelle, wo der Reifen ein Loch hat.

Redewendungen:

die Zähne zeigen
jemandem die kalte Schulter zeigen
es jemandem zeigen
jemanden einen Vogel zeigen
Nerven zeigen
sein wahres Gesicht zeigen

Charakteristische Wortkombinationen:

Bilder zeigen , Fotos zeigen , Filme zeigen , Aufnahmen zeigen , Beispiele zeigen , Erfahrungen zeigen , Untersuchung zeigen , Umfragen zeigen , Ergebnisse zeigen , Studien zeigen , Präsenz zeigen , Wirkung zeigen , Aussteller zeigen , Ausstellung zeigen , Künstler zeigen , Arbeiten zeigen , Gefühle zeigen , Interesse zeigen

Wortbildungen:

anzeigen, aufzeigen, vorzeigen
Zeigefinger, Zeiger, Zeigestock, Zeigewort

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „zeigen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zeigen
[1] canoo.net „zeigen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonzeigen
[1] The Free Dictionary „zeigen
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Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „zeigen“, Seite 1006.
  2. Stig Förster: Im Reich des Absurden: Die Ursachen des Ersten Weltkrieges. In: Bernd Wegner (Herausgeber): Wie Kriege entstehen. Zum historischen Hintergrund von Staatenkonflikten. 2., durchgesehene Auflage. Ferdinand Schönigh, Paderborn 2003, ISBN 3506744739, Seite 221.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: zeihen, Zeichen, Ziegen, Zeile, Seite, Saite, Zeiten
Anagramme: geizen, Geizen, Ziegen