Bekanntenkreis

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Bekanntenkreis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Bekanntenkreis die Bekanntenkreise
Genitiv des Bekanntenkreises der Bekanntenkreise
Dativ dem Bekanntenkreis
dem Bekanntenkreise
den Bekanntenkreisen
Akkusativ den Bekanntenkreis die Bekanntenkreise

Worttrennung:

Be·kann·ten·kreis, Plural: Be·kann·ten·krei·se

Aussprache:

IPA: [bəˈkantn̩ˌkʁaɪ̯s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Bekanntenkreis (Info)
Reime: -antn̩kʁaɪ̯s

Bedeutungen:

[1] Menge der Personen, zu denen jemand unter Wahrung einer gewissen Distanz persönlichen Kontakt hat

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Bekannter, Fugenelement -en und Kreis

Sinnverwandte Wörter:

[1] Familienkreis, Freundeskreis

Oberbegriffe:

[1] Personenkreis

Beispiele:

[1] „Sie will ihren auf Kleinstadtgröße aufgeblähten Bekanntenkreis nicht vernachlässigen und trotzdem eine fleißige Chefin und Mitarbeiterin sein.“[1]
[1] „Jeder kennt aus seinem Bekanntenkreis den sozusagen permanenten Witz-Erzähler, der immer und überall einen Witz bereithält und anzubringen sucht.“[2]
[1] „Seit aber vertrauenswürdige Personen meines engsten Bekanntenkreises mich taktvoll auf gewisse Veränderungen meiner Gesichtszüge hinweisen, wurde mir mit schmerzhafter Deutlichkeit klar, dass auch ich nun zu den Opfern unseres Berufes zähle.“[3]
[1] „Die alten Grandseigneurs aus Pierres Bekanntenkreis sassen ruhig da, sahen bald diesen, bald jenen an, und ihr Gesichtsausdruck besagte meistens nichts anderes, als dass sie es sehr heiss fanden.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Bekanntenkreis
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bekanntenkreis
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Bekanntenkreis
[1] The Free Dictionary „Bekanntenkreis
[1] Duden online „Bekanntenkreis
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBekanntenkreis

Quellen:

  1. Christoph Scheuermann: Lieber nicht. In: DER SPIEGEL 3, 2012, Seite 126-127, Zitat Seite 127.
  2. Lutz Röhrich: Der Witz. Seine Formen und Funktionen. Mit tausend Beispielen in Wort und Bild. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980, ISBN 3-423-01564-0, Seite 33.
  3. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 85.
  4. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 889. Russische Urfassung 1867.