-förde

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[Bearbeiten] -förde (Deutsch)

[Bearbeiten] Ortsnamen-Grundwort

Worttrennung:

-för·de

Aussprache:

Hörbeispiele: —
IPA: [-føːʁdə], [-føːɐ̯də], [-fœʁdə], [-fœɐ̯də]

Bedeutungen:

[1] ein Ortsnamen-Grundwort für Furt, Flussdurchgang, Flussübergang, Meeresarmübergang
[2] ein Ortsnamen-Grundwort für schmaler Meeresarm; schmale, tief eingeschnittene Meeresbucht

Abkürzungen:

Herkunft:

[1] von altsächsisch, ‚ford', mittelniederdeutsch‚vȫrde (vōrde), niederdeutsch (fōrde) (fōrden)’ - „Furt
[2] von altnordisch‚fjǫrðr’ in der Bedeutung „schmaler Meeresarm

Synonyme: [1] -vörde [2] -förden

Beispiele:

[1] Bremervörde, Bökenförde, Königsförde, Lauenförde, Lemförde, Lentförden
[2] Eckernförde Kieler Förde, Flensburger Förde

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Dieter Berger: Duden, Geographische Namen in Deutschland. Herkunft und Bedeutung der Namen von Ländern, Städten, Bergen und Gewässern. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-06252-5, DNB 955146836 Seite 108: Flensburger Förde

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Förde, fördern
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