Frühling

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Frühling (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Frühling die Frühlinge
Genitiv des Frühlings der Frühlinge
Dativ dem Frühling den Frühlingen
Akkusativ den Frühling die Frühlinge
[1] Nordfrühling vom 21. März bis 21. Juni, Südfrühling vom 23. September bis 21. Dezember

Worttrennung:

Früh·ling, Plural: Früh·lin·ge

Aussprache:

IPA: [ˈfʀyːlɪŋ], Plural: [ˈfʀyːlɪŋə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Frühling‎ (Info), Plural: Lautsprecherbild Frühlinge‎ (Info)

Bedeutungen:

[1] eine der vier Jahreszeiten der gemäßigten Zonen

Herkunft:

Ableitung des Substantivs zum Adjektiv früh mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ling, gebildet im 15. Jahrhundert.[1]

Synonyme:

[1] Frühjahr, Lenz

Gegenwörter:

[1] Sommer, Herbst, Winter

Oberbegriffe:

[1] Jahreszeit, Jahr, Zeit

Unterbegriffe:

[1] Erstfrühling, Völkerfrühling, Vollfrühling, Vorfrühling

Beispiele:

[1] Im Frühling blüht die Natur auf.
[1] Dagegen "belohnen" die heimischen Singvögel die Futtergaben, wenn es Frühling wird, mit ihrem Gesang und machen sich besonders während der Brutzeit als emsige Insektenjäger nützlich.[2]
[1] „Im Frühling zum Beispiel verweile ich gern auf einer der zahlreichen Obstplantagen der Fahnerschen Höhen und lasse mich vom Duft der Blüten betören.“[3]
[1] „Sie hatten seinen Tod, als sie von ihm erfuhren, beweint und seither viele Frühlinge und Herbste ohne ihn durchlebt.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] der Frühling naht; der Frühling kommt; der Frühling ist da

Wortbildungen:

[1] Frühlingsanfang, Frühlingsbeginn, Frühlingsblume, Frühlingsbote, Frühlingsdreieck, Frühlingserwachen, Frühlingsfest, frühlingsfrisch, Frühlingsgefühl, frühlingshaft, Frühlingslied, Frühlingsluft, Frühlingsmonat, Frühlingsmorgen, Frühlingsregen, Frühlingstag, Frühlingswetter, Frühlingswiese, Frühlingswind, Frühlingszeit
[1] Arabischer Frühling, Prager Frühling

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Frühling
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Frühling
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Frühling
[1] canoo.net „Frühling
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFrühling

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Frühling“, Seite 319.
  2. „Stunde der Vogelfreunde“, von Angelika Hillmer, 28. Januar 2005
  3. Matthias Kaiser: Der Eichsfeld Report. Art de Cuisine, Erfurt 2009, ISBN 978-3-9811537-3-6, Seite 102.
  4. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 169. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.