Bürgertum
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Bürgertum (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Bürgertum |
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| Genitiv | des Bürgertums |
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| Dativ | dem Bürgertum |
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| Akkusativ | das Bürgertum |
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Worttrennung:
- Bür·ger·tum, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈbʏʁɡɐtuːm], Plural: —
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] gesellschaftliche Schicht, historisch zwischen Adel, Klerus und Bauern, Arbeitern angesiedelt; ursprünglich 3. Stand der Ständeordnung; heute als Synonym für Mittelstand gebraucht
Synonyme:
Gegenwörter:
- [1] High Society, Proletariat, Unterschicht (meist negativ, abfällig benutzt)
Oberbegriffe:
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Zum Staatsstreich fehlte den herrschenden Eliten die Kraft, während das liberale Bürgertum zwischen Anpassung und Opposition pendelte und die Arbeiterbewegung trotz wachsendem Zulauf politisch weitgehend ghettoisiert blieb.“[1]
Wortbildungen:
- [1] Bildungsbürgertum, Kleinbürgertum, Spießbürgertum, Besitzbürgertum, Großbürgertum, Weltbürgertum
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Bürgertum“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bürgertum“
- [1] canoo.net „Bürgertum“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Bürgertum“
Quellen:
- ↑ Stig Förster: Im Reich des Absurden: Die Ursachen des Ersten Weltkrieges. In: Bernd Wegner (Hrsg.): Wie Kriege entstehen. Zum historischen Hintergrund von Staatenkonflikten. 2., durchgesehene Auflage. Ferdinand Schönigh, Paderborn 2003, ISBN 3506744739, Seite 235.