nein

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Nuvola apps korganizer.svg Dieser Eintrag war in der 35. Woche
des Jahres 2006 das Wort der Woche.

nein (Deutsch)[Bearbeiten]

Antwortpartikel[Bearbeiten]

Worttrennung:

nein

Aussprache:

IPA: [naɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild nein (Info), Lautsprecherbild nein (Österreich) (Info)
Reime: -aɪ̯n

Bedeutungen:

[1] Partikel, die Ablehnung, Verneinung, Negation, Widerspruch bekundet, gewöhnlich auf eine Frage
[2] quasi anzweifelnd, damit aber bekräftigend
[3] quasi anzweifelnd, damit aber steigernd
[4] zur losen Anreihung an eine Aussage

Herkunft:

aus mittel- und althochdeutsch nein aus althochdeutsch ni und ein (eigentlich nicht eins)[1]

Synonyme:

[1] negativ, zeitlich: niemals, nie, nie und nimmer, nirgendwann örtl. nirgends, nirgendwo, auf die Frage „wer?“: niemand, nirgendwer
[2] ach, was sage ich

Gegenwörter:

[1] ja

Beispiele:

[1] „Tanzt du mit mir?“ „Nein!“
[2] Nein, dass du heute noch kommst!
[3, 4] Durch den Tsunami kamen zehntausende, nein, hunderttausende Menschen um.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] nein sagen

Wortbildungen:

verneinen, Nein, Neinsager

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Nein
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „nein
[1–4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „nein
[*] Duden online „nein
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalnein

Quellen:

  1. Duden online „nein

Interjektion[Bearbeiten]

Worttrennung:

nein!

Aussprache:

IPA: [naɪ̯n]
Hörbeispiele:
Reime: -aɪ̯n

Bedeutungen:

[1] Ausruf des Entsetzens, Erstaunens, Schrecks

Synonyme:

[1] nicht doch!

Gegenwörter:

[1] ja

Beispiele:

[1] Nein! Die schöne Kaffeetasse ist nun auch hinüber.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Nein
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „nein

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

'nein

Aussprache:

IPA: [naɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild nein (Info)
Reime: -aɪ̯n

Bedeutungen:

[1] obersächsisch-thüringisch: hinein, hinein-

Herkunft:

Verkürzung von hinein

Synonyme:

[1] hinein, rein

Gegenwörter:

[1] naus, hinaus; nuff, nunter

Beispiele:

[1] Willste nicht 'nein gehen?

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „nein

Konjugierte Form[Bearbeiten]

Nebenformen:

2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv: neine
1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv: neine

Worttrennung:

nein

Aussprache:

IPA: [naɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild nein (Info)
Reime: -aɪ̯n

Grammatische Merkmale:

  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs neinen
  • 1. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv des Verbs neinen
nein ist eine flektierte Form von neinen.
Die gesamte Konjugation findest du auf der Seite Flexion:neinen.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag neinen.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Bein, dein, ein, fein, Hein, hein, Jein, jein, kein, Lein, mein, nei, Neid, Nein, nenn, Neon, neon, néon, neun, Neun, Pein, pein, rein, sein, Tein, vein, Wein, Zein, zein




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