doch

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doch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

doch

Aussprache:

IPA: [dɔχ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild doch (Info)
Reime: -ɔχ

Bedeutungen:

[1] trotzdem, dennoch

Herkunft:

althochdeutsch: doh, mittelhochdeutsch: doch. Das Wort geht zurück auf germanisch *þau-h. [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] aber, dennoch, trotzdem

Beispiele:

[1] Sie ist dann doch gekommen.
[1] Das war spät, doch nicht zu spät, hoffe ich.
[1] Freundlich, doch bestimmt, verweigerte er der Gruppe den Eintritt.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] dann/denn doch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „doch
[1] The Free Dictionary „doch
[1] Duden online „doch_Adverb

Antwortpartikel[Bearbeiten]

Worttrennung:

doch

Aussprache:

IPA: [dɔχ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild doch (Info)
Reime: -ɔχ

Bedeutungen:

[1] drückt bei der Beantwortung von Entscheidungsfragen, die eine Negation enthalten, einen Widerspruch aus (Bejahung des in der Frage verneinten Sachverhalts)

Herkunft:

althochdeutsch: doh, mittelhochdeutsch: doch. Das Wort geht zurück auf germanisch *þau-h. [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] klar!, oh ja!

Beispiele:

[1] „Du willst ihn aber nicht heiraten?“ – „Doch.
[1] „Hast du sie nicht angerufen?“ – „Doch!
[1] „Das hast du wohl nicht gedacht, was?“ – „Doch!
[1] „Es ist nicht zu spät, oder?“ – „Doch!
[1] „Ist keiner zu Hause?“ – „Doch!

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „doch
[1] The Free Dictionary „doch
[1] Duden online „doch_Adverb

Modalpartikel[Bearbeiten]

Worttrennung:

doch

Aussprache:

IPA: [dɔχ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild doch (Info)
Reime: -ɔχ

Bedeutungen:

[1] betont und intensiviert, zum Beispiel einen Sachverhalt, eine Frage oder eine Aufforderung
[2] schwächt ab und gestaltet freundlicher, zum Beispiel einen Befehlssatz, der so Wunsch oder Vorschlag wird

Herkunft:

althochdeutsch: doh, mittelhochdeutsch: doch. Das Wort geht zurück auf germanisch *þau-h. [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] schließlich
[2] nur, schon

Beispiele:

[1] Ich würde ja gerne kommen, aber ich habe doch eine Verabredung.
[1] Nun ist es aber doch ganz schön spät geworden.
[1] Du hast doch gefragt, oder?
[1] Komm doch mal her, mein Fräulein! Was ist das hier?
[2] Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei!
[2] Bring doch gleich etwas zu trinken mit!
[2] ironisch: Schlag doch zu!
[2] ironisch: Mach doch was du willst!

Redewendungen:

ja doch! - ungeduldige Beschwichtigung
nicht doch! - Ausdruck des Abwehrens, Ablehnens
da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! - Ausdruck des Erstaunens

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] The Free Dictionary „doch
[1] Duden online „doch_Partikel

Konjunktion, Konjunktionaladverb, Subjunktion[Bearbeiten]

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Anmerkung:

Wortart: Im Gegensatz zum Konjunktionaladverb doch (2) steht die gleichbedeutende Konjunktion doch (1) nicht im Vorfeld, sondern außerhalb des Satzes. Dies äußert sich beispielsweise darin, dass dem Konjunktionaladverb doch direkt das finite Verb folgt. In diesem Fall ist es auch durch allerdings, nicht durch aber ersetzbar. Eine Gegenüberstellung und Veranschaulichung dessen kann man den Beispielen [1] und [2] entnehmen.

Worttrennung:

doch

Aussprache:

IPA: [dɔχ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild doch (Info)
Reime: -ɔχ

Bedeutungen:

[1] Adversative Konjunktion, betont einen Gegensatz: aber
[2] Adversatives Konjunktionaladverb, betont einen Gegensatz: allerdings, jedoch
[3] Konzessive Subjunktion, in der Wendung „wenn auch – (so) doch“: (im Sinne von:) "obwohl/obschontrotzdem/dennoch" (mit anderer Wortstellung)

Herkunft:

althochdeutsch: doh, mittelhochdeutsch: doch. Das Wort geht zurück auf germanisch *þau-h. [Quellen fehlen]

Sinnverwandte Wörter:

[1] jedoch, aber
[2] jedoch, allerdings, hingegen

Beispiele:

[1] Ich lud ihn ein, doch er wollte nicht kommen.
[1] Er wollte nach Paris, doch seine Freundin wollte nach Rom.
[2] Er wollte nach Paris, doch wollte seine Freundin nach Rom.
[3] Wenn deine Entscheidung auch schlecht war, so zog sie doch Positives nach sich.
[3] Auch wenn das Essen von gestern ist, (so) hat es mir doch gut geschmeckt.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „doch
[1] The Free Dictionary „doch
[1] Duden online „doch
[1] canoo.net „doch
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Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Docht, Dock, noch