Biene

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Biene (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Biene

die Bienen

Genitiv der Biene

der Bienen

Dativ der Biene

den Bienen

Akkusativ die Biene

die Bienen

[1] Biene

Worttrennung:

Bie·ne, Plural: Bie·nen

Aussprache:

IPA: [ˈbiːnə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Biene (Info)
Reime: -iːnə

Bedeutungen:

[1] behaartes, fliegendes Insekt aus der Ordnung der Hautflügler;
[a] speziell die westliche Honigbiene (Apis mellifera)
[b] wissenschaftlich: andere Arten der Apiformes
[2] umgangssprachlich: Mädchen

Herkunft:

[1] aus mittelhochdeutsch bine → gmh, bin → gmh und althochdeutsch bina → goh, bini → goh; die weitere Herkunft ist nicht geklärt[1]
[2] Jugendsprache der 1960er Jahre für Frau[2]

Synonyme:

[1] Imme
[2] Mädchen

Verkleinerungsformen:

[1] Bienchen, selten: Bienlein

Oberbegriffe:

[1] Insekt, Hautflügler

Unterbegriffe:

[1] Ammenbiene, Arbeiterin, Arbeiterbiene, Arbeitsbiene, Bienenkönigin, Drohn, Drohne, Holzbiene, Honigbiene, Pelzbiene, Trachtbiene, Wildbiene, Zombie-Biene
[1] übertragen: Sexbiene

Beispiele:

[1] Die Bienen fliegen von einer Blüte zur nächsten, um den darin enthaltenen Nektar zu sammeln.
[1] „Ab der Sommersonnenwende produzieren die Bienen weniger, sie fangen schon an, sich auf den Winter vorzubereiten.“[3]
[1] „Es gibt keine Stechmücken, aber auch keine Bienen und somit keinen färöischen Honig.“[4]

„Bei der Jungfernzeugung (Parthogenese) entwickeln sich auch unbefruchtete Eier (z.B. bei den Bienen und Blattläusen).“[5]

[2] Hast du die flotte Biene gesehen?

Redewendungen:

fleißig wie die Bienen
[2] flotte Biene

Wortbildungen:

Bien, Bienenart, Bienenbestand, Bienenbeute, Bienenfleiß, Bienenfresser, Bienengift, bienenhaft, Bienenhaltung, Bienenharz, Bienenhaube, Bienenhaus, Bienenhonig, Bienenkasten, Bienenkorb, Bienenpost, Bienenschwarm, Bienensprache, Bienenstaat, Bienensterben, Bienenstich, Bienenstock, Bienenvater, Bienenvolk, Bienenwabe, Bienenwachs, Bienenwagen, Bienenwolf, Bienenzaun, Bienenzucht, Bienenzüchter

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Biene
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Biene
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Biene
[1] canoo.net „Biene
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBiene
[1, 2] The Free Dictionary „Biene
[1] Verzeichnis:Tiere

Quellen:

  1. Wahrig Herkunftswörterbuch „Biene“ auf wissen.de
  2. Von knorke bis gaga – die Entwicklung der Jugendsprache, Spiegel-Online vom 2. Juni 2008
  3. „Jetzt bin ich Herr über 250 Völker!“. In: chrismon. Nummer 8/2017, Seite 34.
  4. Jörg-Thomas Titz: InselTrip Färöer. Reise Know-How Verlag Peter Rump, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8317-2904-3, Seite 10.
  5. Autorengemeinschaft: Das große Buch des Allgemeinwissens Natur. Das Beste GmbH, Stuttgart 1996, ISBN 3-87070-613-9, Seite 357

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Beine, Biege, biege, Biere, Biese, biete, Birne, diene, Miene