Mokscha

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Mokscha (Deutsch)[Bearbeiten]

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Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Mokscha

die Mokscha

Genitiv des Mokscha

der Mokscha

Dativ dem Mokscha

den Mokscha

Akkusativ den Mokscha

die Mokscha

Worttrennung:

Mok·scha, Plural: Mok·scha

Aussprache:

IPA: [ˈmɔkʃaː],
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] nur Plural: Stamm der Mordwinen
[2] Angehöriger von [1], in der Regel beiderlei Geschlechts

Herkunft:

von der Eigenbezeichnung Mokscha: Мокшо (Mokscho)?, Plural: Мокшот (Mokschot)

Gegenwörter:

[2] Ersja

Oberbegriffe:

[2] Mordwine

Beispiele:

[1] „Die Menschen haben hier stets gejagt und das erlegte Wild landete dann auf den Tischen der Erzja und Mokscha.“[1]
[1] „Die Mordwinen zerfallen in die vier Stämme: Ersa, Mokscha, Terjuchen und Karatajen, wobei die Sprachen der beiden Hauptgruppen Mokscha und Ersa gegenseitig nicht verständlich sind […].“[2]
[1], [2] „Ob jemand nun zu den Mokscha oder zu den Erza gezählt wird hängt eher davon ab, ob sich der Betreffende selbst für einen Erza oder für einen Mokscha hält!“[3]
[2] Er ist Mokscha.
[2] „Der vornehmste Unterschied beider Stämme beruht in der Sprache: dieser ist so groſs, dass ein Ersa und ein Mokscha, von denen jeder die dem anderen Dialekt entfernteste Mundart des seinigen spricht, einander durchaus nicht verstehen und oft in russischer Sprache sich verständigen müssen.“[4]
[2] „Die Stube des Mokscha war ein Stadtzimmer.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Mordwinen
[1] Wikipedia-Artikel „Mokscha (Volk)
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Mokscha“ (Wörterbuchnetz), „Mokscha“ (Zeno.org)

Quellen:

  1. Mordwinische Küche: Spezialitäten in Saransk. In: FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Russland 2018TM. 13. Oktober 2016, abgerufen am 24. März 2019.
  2. Mordwinisch. In: Langwhich. Marktplatz Fremdsprachen. Abgerufen am 25. März 2019 (kommerzielle Website).
  3. László Keresztes: Geschichte des mordwinischen Konsonantismus I.. In: Studia uralo-altaica. Band 24, Szeged 1987 (Originaltitel: , übersetzt von Attila Dobó), ISSN 0133-4239, Seite 52 (online auf SZTE Repository of Papers and Books, abgerufen am 25. März 2019)
  4. August Ahlqvist: Die Mordwinen, ihre Sprache und Sitten. In: A. Erman (Herausgeber): Archiv für wissenschaftliche Kunde von Russland. Neunzehnter Band, Georg Reimer, Berlin 1860, Seite 557 (Zitiert nach Google Books).
  5. Oskar Kallas: Die Wiederholungslieder der estnischen Volkspoesie. Druckerei der Finnischen Litteraturgesellschaft, 1901, Seite 24 (Zitiert nach Google Books).

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Mokscha

die Mokscha

Genitiv der Mokscha

der Mokscha

Dativ der Mokscha

den Mokscha

Akkusativ die Mokscha

die Mokscha

Worttrennung:

Mok·scha, Plural: Mok·scha

Aussprache:

IPA: [ˈmɔkʃaː],
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Angehörige eines Stammes der Mordwinen

Herkunft:

siehe Mokscha, m

Oberbegriffe:

[1] Mordwinin

Beispiele:

[1] Sie ist Mokscha.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Worttrennung:

Mok·scha, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈmɔkʃaː]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] die finno-ugrische Sprache der Mokscha

Abkürzungen:

[1] ISO 639-2: mdf

Synonyme:

[1] Mokschanisch, Mokscha-Mordwinisch

Gegenwörter:

[1] Ersja, Ersjanisch

Oberbegriffe:

[1] finno-ugrische Sprache

Beispiele:

[1] Sprechen Sie Mokscha?
[1] Wie heißt das auf Mokscha?
[1] Wie kann ich mein Mokscha verbessern?
[1] Das Mokscha unterscheidet sich deutlich vom Ersja.
[1] „Die Sprache der Mordwinen zerfällt in zwei Mundarten: das Ersä, welches in den Gouvernements Nishnij-Nowgorod und Simbirsk vorkommt, und das Mokscha, welches seinen Sitz in den Gouvernements Pensa, Tambow und Saratow hat; […]“[1]
[1] „Die eigentlichen Local-Casus des Mokscha bilden zwei Gruppen, von denen die eine ein Local-Verhältniss im Allgemeinen bezeichnet, ohne Rücksicht, ob es ein inneres oder äusseres ist, wogegen die andere Gruppe die Casus umfasst, welche ein inneres Local-Verhältniss ausdrücken.“[2]
[1] „Ob die Negation auch vor der Partikel eingeschoben, und dafür die Verbalform verkürzt werden kann (karma, pel’), wie im Mokschadialect, das muss ich dahin gestellt lassen, da mir diese Weise im Ersa nicht selber vorgekommen ist, eben so wie die abweichenden affirmativen Formen des Mokscha […].“[3]
[1] „[…] zu beiden Seiten der Wolga finden wir ein recht großes Volk, das den Namen Mordwinen trägt, dessen Sprache, das Mordwinische, in die zwei Hauptdialekte Ersjä und Mokscha gegliedert ist.“[4]
[1] „Die beiden Hauptdialekte des Mordwinischen sind Erzä und Mokscha, die sich im 8. Jahrhundert voneinander zu lösen begannen.“[5]
[1] „Es fällt den Mokschanen leichter, Erzä zu verstehen, als umgekehrt, da im Mokscha reduzierende Lautveränderungen eingetreten sind, die die Wortgestalt stärker verändert haben als im Erzä.“[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Mokschanische Sprache

Quellen:

  1. August Ahlqvist: Versuch einer mokscha-mordwinischen Grammatik. nebst Texten und Wörterverzeichniss. In: Forschungen auf dem Gebiete der ural-altaischen Sprachen. Erster Theil, St. Petersburg 1861, Vorwort, Seite VII (Online auf Wikisource, abgerufen am 24. März 2019)
  2. August Ahlqvist: Forschungen auf dem Gebiete der ural-altaischen Sprachen. Erster Theil. Versuch einer mokscha-mordwinischen Grammatik, Commissionäre der kaiserlichen Akademia der Wissenschaften, St. Petersburg 1861, Seite 18 (Zitiert nach Google Books).
  3. Ferdinand Johann Wiedemann: Grammatik der ersa-mordwinischen Sprache. Commissionäre der kaiserlichen Akademia der Wissenschaften, St. Petersburg 1865, Seite 67f. (Zitiert nach Google Books).
  4. Pekka Lehtimäki: Ausflug in die finnisch-ugrischen Sprachen und deren Vergangenheit. In: Pekka Lehtimäki (Herausgeber): Sprachen in Finnland und Estland. Harrassowitz, Wiesbaden 1999, ISBN 3-447-04153-6, Seite 24 f., DNB 956086284 (online, abgerufen am 27. März 2019)
  5. Mordwinisch. In: Ö1 ORF. 4. September 2009, abgerufen am 27. März 2019 (ORF Wissen aktuell, Erstausstrahlung 17. Oktober 2008).
  6. Sirkka Saarinen: Mordwinisch. In: Milos̆ Okuka (Herausgeber): Wieser-Enzyklopädie des europäischen Ostens. Band 10: Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens, Wieser, Klagenfurt 2002, ISBN 3-85129-510-2, Seite 679, DNB 965614166 (online, abgerufen am 27. März 2019)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Mokka