los
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los (Deutsch) [Bearbeiten]
Adjektiv [Bearbeiten]
Anmerkung:
- dieses Adjektiv wird nur als Prädikativum mit dem Hilfsverb sein verwendet und wird nicht dekliniert. Es ist in seiner Bedeutung und Verwendung von dem Adjektiv lose zu unterscheiden
Worttrennung:
- los, keine Steigerung
Aussprache:
- IPA: [loːs]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -oːs
Bedeutungen:
- [1] los sein im Sinne von: befreit, frei von etwas sein
- [2] los sein im Sinne von: es geschieht etwas Bemerkenswertes
- [3] nichts los sein im Sinne von: nichts vorstellen, zu nichts zu gebrauchen sein
Herkunft:
- entstanden aus dem mittel- und althochdeutschen lōs (abgeschnitten, gelöst)[1]
Synonyme:
Gegenwörter:
Beispiele:
- [1] Meine ewigen Schmerzen bin ich endlich los.
- [2] Hier ist heute aber eine Menge los.
- [3] Mit ihm war noch nie wirklich viel los.
Redewendungen:
- [1, 3] los sein
- [2] etwas los sein
Wortbildungen:
- [1] lose, Losigkeit, lösen, löschen (die Ladung löschen), losbekommen, losbrechen, loseisen, loshaken, loskaufen, losketten, loskommen, loskriegen, losmachen, loslassen, loslösen, losbinden, losreißen, lossagen, losschnallen, losschneiden
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „los“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „los“
Adverb [Bearbeiten]
Worttrennung:
- los
Aussprache:
- IPA: [loːs]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -oːs
Bedeutungen:
- [1] Aufforderung: schnell!, ab!, auf!
- [2] mit der Präposition „von“: weg, getrennt
- [3] umgangssprachlich: kurz für das Partizip II von Verben der Bewegung, die mit los- gebildet werden
- [4] umgangssprachlich: kurz für das Partizip II von Verben, die eine Drehbewegung ausdrücken
Herkunft:
- entstanden aus dem mittel- und althochdeutschen lōs (abgeschnitten, gelöst)[2]
Beispiele:
- [1] Susanne, los jetzt!
- [1] Achtung, fertig, los!
- [2] Endlich ist Gunter los von seiner Frau.
- [3] Heimerich ist schon mit dem Motorrad los.
- [3] Sie will schon mal los.
- [4] Diese Schraube wäre los.
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „los“
- [1] canoo.net „los“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „los“
- [1–4] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „los“, Seite 1029
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „los“, S. 1029
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „los“, S. 1029
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