los

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los (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Anmerkung:

dieses Adjektiv wird nur als Prädikativum mit dem Hilfsverb sein verwendet und wird nicht dekliniert. Es ist in seiner Bedeutung und Verwendung von dem Adjektiv lose zu unterscheiden

Worttrennung:

los, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [loːs]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːs

Bedeutungen:

[1] los sein im Sinne von: befreit, frei von etwas sein
[2] los sein im Sinne von: es geschieht etwas Bemerkenswertes
[3] nichts los sein im Sinne von: nichts vorstellen, zu nichts zu gebrauchen sein

Herkunft:

entstanden aus dem mittel- und althochdeutschen lōs (abgeschnitten, gelöst)[1]

Synonyme:

[1] befreit, frei von

Gegenwörter:

[1] fest, befestigt, versehen mit

Unterbegriffe:

[1] kontaktlos, schaffnerlos

Beispiele:

[1] Meine ewigen Schmerzen bin ich endlich los.
[2] Hier ist heute aber eine Menge los.
[3] Mit ihm war noch nie wirklich viel los.

Redewendungen:

[1, 3] los sein
[2] etwas los sein

Wortbildungen:

Adjektive/Adverbien: [1] lose
Substantive: Losigkeit
Verben: lösen, löschen (die Ladung löschen), losbekommen, losbrechen, loseisen, loshaken, loskaufen, losketten, loskommen, loskriegen, losmachen, loslassen, loslösen, losbinden, losreißen, lossagen, losschnallen, losschneiden

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „los
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonlos

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

los

Aussprache:

IPA: [loːs]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːs

Bedeutungen:

[1] Aufforderung: schnell!, ab!, auf!
[2] mit der Präposition „von: weg, getrennt
[3] umgangssprachlich: kurz für das Partizip II von Verben der Bewegung, die mit los- gebildet werden
[4] umgangssprachlich: kurz für das Partizip II von Verben, die eine Drehbewegung ausdrücken

Herkunft:

entstanden aus dem mittel- und althochdeutschen lōs (abgeschnitten, gelöst)[2]

Beispiele:

[1] Susanne, los jetzt!
[1] Achtung, fertig, los!
[2] Endlich ist Gunter los von seiner Frau.
[3] Heimerich ist schon mit dem Motorrad los.
[3] Sie will schon mal los.
[4] Diese Schraube wäre los.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „los
[1] canoo.net „los
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonlos
[1–4] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „los“, Seite 1029

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „los“, Seite 1029
  2. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „los“, Seite 1029

Konjugierte Form[Bearbeiten]

Nebenformen:

lose

Worttrennung:

los

Aussprache:

IPA: [loːs]
Hörbeispiele: —
Reime: -oːs

Grammatische Merkmale:

  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs losen
los ist eine flektierte Form von losen.
Die gesamte Konjugation findest du auf der Seite losen (Konjugation).
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag losen.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Los