Ekel
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Ekel (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Ekel | die Ekel [2] |
| Genitiv | des Ekels | der Ekel [2] |
| Dativ | dem Ekel | den Ekeln [2] |
| Akkusativ | den Ekel | die Ekel [2] |
Silbentrennung: E·kel, Plural: -
Aussprache:
- IPA: ['eːkəl]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] ohne Plural: starker körperlicher Widerwille
- [2] (meist n, selten m) unangenehmer, widerlicher Mensch
Synonyme:
Oberbegriffe:
Unterbegriffe:
- [2] vulgär: Kotzbrocken, Schleimer, Scheißkerl
Beispiele:
- [1] Vor Ekel verging ihm ganz der Appetit.
- [1] Schon der Anblick von Kutteln flößt ihr Ekel ein, bei deren Anblick hebt sich ihr der Magen.
- [1] Das Pflegepersonal lernt, den eigenen Ekel zu überwinden.
- [2] Das „Ekel Alfred“ wurde vom Schauspieler Heinz Schubert gegeben.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] ~ einflößen oder erregen; (unwillkürlich) ~ empfinden oder verspüren ; ~ entwickeln (gegen etwas) ; bei jemandem ~ auslösen; (seinen) ~ zeigen ; seinen oder den ~ überwinden ; voll ~, voll des ~s ; (der) ~ überkommt oder ergreift oder überfällt jemanden, der ~ packt jemanden; vor ~ sich übergeben müssen; sich vor ~ abwenden; der ~ vergällt jemandem etwas
- [1] vor oder aus ~ etwas tun oder lassen
- [1] umgangssprachlich: einen unwillkürlichen ~ haben vor … ; den ~ bekommen ; jemand wird grün vor ~
- [1] vulgär: vor ~ kotzen
- [2] das ~ machen, geben ; sich als ~ erweisen, zeigen, bezeugen
Abgeleitete Begriffe:
- [1] ekel, ekeln, ekelerregend, Ekelfleisch, Ekelgefühl, ekelhaft, Ekelpaket, Ekelpatent, eklig, verekeln
[Bearbeiten] Übersetzungen
Dialektausdrücke:
|
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Ekel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ekel“
- [1] canoo.net „Ekel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Ekel“
Ähnliche Wörter:

