Währing

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Währing (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Währing
Genitiv (des Währing)
(des Währings)

Währings
Dativ (dem) Währing
Akkusativ (das) Währing
[1] Wappen von Währing
[1] Eingang zum Schloß Pötzleinsdorf

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Währing“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Wäh·ring, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈvɛːʁɪŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Währing (Info)

Bedeutungen:

[1] achtzehnter Bezirk der österreichischen Bundeshauptstadt Wien
[2] ehemaliges Dorf, nunmehr Ortsteil des gleichnamigen Bezirkes

Abkürzungen:

[1] Postleitzahl: A-1180

Herkunft:

Der Name ist entweder auf das slawische Wort var „heiße Quelle“ oder auf den Namen Werigandus, den ersten Abt des Klosters Michaelbeuern, zurückzuführen. Die erste urkundliche Erwähnung der Ortsbezeichnung Warich stammt aus der Zeit 1170.[1][2]

Oberbegriffe:

[1] Wiener Bezirk, Stadtteil

Teilbegriffe:

[1] Ortsteile: Gersthof, Pötzleinsdorf, Währing, Weinhaus

Beispiele:

[1] In Währing befinden sich mehrere sehenswerte Schlösser und Villen.[3]
[1] Weitere Sehenswürdigkeiten in Währing sind das Cottageviertel, das Denkmal Kaiser Franz Joseph I., das Guttenberg-Denkmal, das Kálám-Denkmal, die Kálám-Villa, der Lucker Stein, das Malfatti-Haus, die Mosaike, der Pfannenstielhof, Türkischer Brunnen, Wohn- und Sterbehaus von Egon Friedell und noch vieles mehr.[4]
[1] Demnach hätte die Gebührenpflicht "möglichst bis zur Bebauungsgrenze" - also im verbauten Teil Währings - eingeführt werden sollen.[5]
[1] Als Cottageviertel oder kurz das Cottage wird meistens das Cottageviertel in den Wiener Gemeindebezirken Währing und Döbling bezeichnet, es gibt in Wien aber auch ein Lainzer und ein Hietzinger Cottageviertel.[6]
[2] In den beiden Türkenbelagerungen Wiens (1529 und 1683) wurde Währing von den Türken dem Erdboden gleichgemacht, und die Weinkulturen wurden völlig zerstört.[1]
[2] Der 18. Wiener Gemeindebezirk Währing wurde am 1.Jänner 1892 aus den ehemaligen selbstständigen niederösterreichischen Orten Währing, Weinhaus, Gersthof, Pötzleinsdorf, Neustift am Walde und Salmannsdorf gebildet.[7]
[2] Nach dem Neubau dieser Kirche errichtete Währing 1769 auf dem Gelände des heutigen Schubertparks einen neuen Friedhof.[8]
[2] Ja man hat anderswo Überbleibsel türkischer Schanzen auszuweisen, die keineswegs ein solches Aussehen, wie die Hügel zu Währing und Liesing haben.[9]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Währing
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Währing
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWähring

Quellen:

  1. 1,0 1,1 softimpact: Währing. Arbeitsgemeinschaft der Wiener Bezirksmuseen, abgerufen am 30. April 2015.
  2. 18. Bezirk Währing. Wien Konkret, abgerufen am 30. April 2015.
  3. Christina Bachofner: Sehenswürdigkeiten in Währing. 0.0024863252113376, abgerufen am 30. April 2015.
  4. 18. Bezirk Währing. www.mietguru.at, 31. Juli 2014, abgerufen am 30. April 2015.
  5. APA: Parkpickerl: Währinger Bezirksvorsteher vereitelt Antrag. In: DiePresse.com. 11. Dezember 2012, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 30. April 2015).
  6. Wikipedia-Artikel „Cottageviertel“ (Stabilversion).
  7. softimpact: Währing. Arbeitsgemeinschaft der Wiener Bezirksmuseen, abgerufen am 30. April 2015.
  8. Friedhof Gersthof. www.friedhoefewien.at, abgerufen am 30. April 2015.
  9. Ignaz “von” Born: Abhandlungen einer Privatgesellschaft in Böhmen, zur Aufnahme der Mathematik, der vaterländischen Geschichte, und der Naturgeschichte, Band 3. Gerle, 1777, Seite 296 (zitiert nach Google Books).


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Währung