Ottakring

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Ottakring (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Ottakring
Genitiv (des Ottakring)
(des Ottakrings)

Ottakrings
Dativ (dem) Ottakring
Akkusativ (das) Ottakring
[1] Wappen von Ottakring
[1] Heuriger in Ottakring

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Ottakring“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Ot·ta·kring, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈɔtaˌkʁɪŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ottakring (Info)

Bedeutungen:

[1] sechzehnter Bezirk der österreichischen Bundeshauptstadt Wien

Abkürzungen:

[1] Postleitzahl: A-1160

Herkunft:

Der Name geht auf bairische Siedler zurück, die die Gegend um Wien im 8. und 9. Jahrhundert besiedelten. Die Endung „-ing“ ist eine alte Form, welche eine Siedlung bezeichnet. Der erste Namensteil dürfte möglicherweise auf den alten Adelsnamen „Ottacher“ zurückgehen.[1]

Oberbegriffe:

[1] Wiener Bezirk, Stadtteil

Holonyme:

[1] Wien

Teilbegriffe:

[1] Ortsteile: Neulerchenfeld, Ottakring

Beispiele:

[1] Ottakring hatte viele traditionsreiche Industrie- und Gewerbebetrie, wie die Ottakringer Brauerei, die Bekleidungsfabrik Fürnkranz und der Lebensmittelkonzern Julius Meinl.[2]
[1] In Ottakring gibt es viele künstlerisch oder historisch Wertvolle Plätze, Gebäude oder Objekte zu entdecken.[3]
[1] Schätzungen zufolge ist die Ottakringer Gegend seit dem 9. Jahrhundert besiedelt, erstmals tatsächlich urkundlich erwähnt wurde Ottakring Mitte des 12. Jahrhunderts im Zusammenhang mit einer Weingartenschenkung.[4]
[1] Ottakring entwickelte sich zu einem Zentrum der Arbeiterbewegung und entsandte 1900 in der Person Franz Schuhmeiers einen der beiden ersten Sozialdemokraten in den Wiener Gemeinderat (der andere war im 10. Bezirk Jakob Reumann).[5]
[1] 1892 wurden Ottakring und Neulerchenfeld offiziell zum 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring zusammengelegt.[6]

Wortbildungen:

Adjektiv: Ottakringer
Substantiv: OttakringerOttakringerin

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Ottakring
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ottakring
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalOttakring
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Ottakring“ (Wörterbuchnetz), „Ottakring“ (Zeno.org)

Quellen:

  1. Wien, 16. Bezirk, Ottakring. Planet Vienna, 2. Februar 2015, abgerufen am 5. Mai 2016.
  2. Ottakring. Austria-Forum, abgerufen am 5. Mai 2016.
  3. Geschichte und Kultur im 16. Bezirk. Stadt Wien, 17. Februar 2009, abgerufen am 5. Mai 2016.
  4. Ottakring: Die Perle im Wienerwald. www.fuhrgassl-huber.at, abgerufen am 5. Mai 2016.
  5. Ottakring. Wien Geschichte Wiki, 17. März 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  6. Katharina Parziani: Wien vs. Berlin. Gentrifizierung, Stadtpolitik und sanfte Stadterneuerung im Vergleich zweier Metropolen. diplom.de, 2015, ISBN 9783955498252, Seite 20 (zitiert nach Google Books).