Alsergrund

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Alsergrund (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Toponym[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Alsergrund

Genitiv des Alsergrunds
des Alsergrundes

Dativ dem Alsergrund

Akkusativ den Alsergrund

[1] Wappen des Alsergrundes, zusammengefügt aus den Wappen der 7 ehemaligen Vorstädte

Worttrennung:
Al·ser·grund, kein Plural

Aussprache:
IPA: [ˈalzɐˌɡʁʊnt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Alsergrund (Info)

Bedeutungen:
[1] neunter Bezirk der österreichischen Bundeshauptstadt Wien

Abkürzungen:
[1] Alsergr.; Postleitzahl: A-1090

Herkunft:
Zur Herkunft des Namens gibt es folgende Theorien:
  1. abgeleitet vom Namen des bereits 1044 urkundlich erwähnten Baches Als, entlehnt von keltisch alt „kühler Bach“ oder slawisch olsaErle“,
  2. abgeleitet von der Abkürzung Als, der volkstümlichen Aussprache von Alsterbach,
  3. abgeleitet von Alster „Elster“, die sich auch im Ortswappen der Alser Vorstadt wiederfindet.
Die Entstehung des Bezirkes Alsergrund erfolgte 1860, die Umbenennung vom achten auf den neunten Bezirk 1861.[1]

Synonyme:
[1] 9. Bezirk, 9. Gemeindebezirk, 1090 Wien, der Neunte

Oberbegriffe:
[1] Wiener Bezirk, Gemeindebezirk, Stadtteil

Holonyme:

[1] Wien

Teilbegriffe:

[1] Alservorstadt, Althangrund, Himmelpfortgrund, Lichtenthal, Michelbeuern, Roßau, Thurygrund

Beispiele:
[1] Auf dem Alsergrund befindet sich das Spitals- und Universitätsviertel und zahlreiche andere wichtige öffentliche Einrichtungen, wie zum Beispiel die Nationalbank oder die Polizeikaserne in der Roßau.

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] Wohnbezirk, Limes, Stiegen, bürgerlich, Franz Schubert, Erich Fried, Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Gürtel

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Alsergrund
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAlsergrund

Quellen:

  1. Mag Barbara: Kleine Geschichte des Alsergrundes. Die Wiener Bezirksmuseen, abgerufen am 20. Juni 2016.