Simmering

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Simmering (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Simmering
Genitiv (des Simmering)
(des Simmerings)

Simmerings
Dativ (dem) Simmering
Akkusativ (das) Simmering
[1] Wappen von Simmering
[2] Alte Simmeringer Pfarrkirche

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Simmering“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Sim·me·ring, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈsɪməʁɪŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Simmering (Info)

Bedeutungen:

[1] elfter Bezirk der österreichischen Bundeshauptstadt Wien
[2] ehemaliges Dorf, nunmehr Ortsteil des gleichnamigen Bezirkes

Abkürzungen:

[1] Postleitzahl: A-1110

Herkunft:

Der Name Simmering ist seit 1028 belegt, erstmals wurde die Bezeichnung "Simanningen" erwähnt. Vermutlich handelte es sich dabei um eine Siedlung der Leute des Simon oder Sindman.[1]

Oberbegriffe:

[1] Wiener Bezirk, Stadtteil

Holonyme:

[1] Wien

Teilbegriffe:

[1] Ortsteile: Albern, Kaiserebersdorf, Simmering

Beispiele:

[1] So ist der höchste Bevölkerungsstand der Geschichte Simmerings auch der aktuelle, der Anfang 2015 95.162 Personen betrug.[2]
[1] Die Stadt Wien forciert mit dem neuen Biomassekraftwerk in Simmering oder dem Kleinwasserkraftwerk Nussdorf besonders umweltfreundliche Kraftwerke.[3]
[1] Die schillerndste in der Ausstellung präsentierte Persönlichkeit ist Antonia Lautenschläger (1859–1910), nach der in Simmering heute eine Gasse benannt ist.[4]
[1] Die beiden Flächenbezirke Floridsdorf und Simmering sind nun blaue Hochburgen, die SP ist nur noch Zweiter.[5]
[2] 1713 litt Simmering unter der Pestepidemie.[6]
[2] 1568-1575 ließ Kaiser Maximilian II. zwischen Simmering und Kaiserebersdorf das "Neugebäude" errichten.[7]
[2] Bis etwa 1860 behielt Simmering seine dörflichen Strukturen, danach wurden die Rinnböckhäuser angelegt, die damals zweitgrößte Wohnhausanlage im Raum Wien.[7]
[2] Der an der alten Römerstraße nach Ungarn gelegene Vorort Simmering wurde 1890/92 unter Einbeziehung von Kaiserebersdorf und Teilen des Ortes Albern eingemeindet; …[8]

Wortbildungen:

Adjektiv: Simmeringer
Substantiv: SimmeringerSimmeringerin

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Simmering
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Simmering
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSimmering
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Simmering“ (Wörterbuchnetz), „Simmering“ (Zeno.org)

Quellen:

  1. Die Wiener Bezirkswappen - 11. Bezirk / Simmering. Stadt Wien, 24. April 2008, abgerufen am 25. Mai 2016.
  2. Wikipedia-Artikel „Simmering“ (Stabilversion).
  3. Rieder: Wien baut Österreichs größtes Biomassekraftwerk. In: Österreich Journal. 12. April 2005 (Online, abgerufen am 25. Mai 2016).
  4. Johann Werfring: Sänger aus Simmering. Museumsstücke. In: Wiener Zeitung Online. 8. April 2015 (URL, abgerufen am 25. Mai 2016).
  5. WZ Online, APA: FPÖ gewinnt in Floridsdorf und Simmering. Bezirksergebnisse. In: Wiener Zeitung Online. 11. Oktober 2015 (URL, abgerufen am 25. Mai 2016).
  6. Simmering (Vorort). Wien Geschichte Wiki, 11. Oktober 2014, abgerufen am 25. Mai 2016.
  7. 7,0 7,1 Simmering, Wien 11. Austria-Forum, abgerufen am 25. Mai 2016.
  8. Simmering. dasrotewien.at, abgerufen am 25. Mai 2016.


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Simmer, Simmern