Döbling

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Döbling (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Döbling
Genitiv (des Döbling)
(des Döblings)

Döblings
Dativ (dem) Döbling
Akkusativ (das) Döbling
[1] Das Wappen von Döbling, zusammengesetzt aus den Wappen der ehemaligen Vororte
[1] Wohnhaus in Döbling, das Beethoven und Grillparzer 1808 bewohnten

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Döbling“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Döb·ling, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈdøːblɪŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Döbling (Info)

Bedeutungen:

[1] neunzehnter Bezirk der österreichischen Bundeshauptstadt Wien

Abkürzungen:

[1] Postleitzahl: A-1190

Herkunft:

Der Name der größten Vorstadt, Oberdöbling, ging 1892 auf den neugebildeten Bezirk über. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1114 als de Teopilic. Der Name entstammt dem slawischen toplicasumpfiges Gewässer“ oder altslawischen toplica () → cuwarmer Bach“ ab.[1]

Synonyme:

[1] 19. Bezirk, 19. Gemeindebezirk, 19. Wiener Gemeindebezirk, 1190 Wien, der Neunzehnte

Oberbegriffe:

[1] Wiener Bezirk, Gemeindebezirk, Stadtteil

Holonyme:

[1] Wien

Teilbegriffe:

[1] Ortsteile: Grinzing, Heiligenstadt, Kahlenbergdorf, Neustift am Walde, Nussdorf, Oberdöbling, Salmannsdorf, Sievering, Unterdöbling

Beispiele:

[1] Döbling wurde 1892 aus den ehemaligen Wiener Vororten Unterdöbling, Oberdöbling, Grinzing, Heiligenstadt, Nußdorf, Josefsdorf, Sievering und dem Kahlenbergerdorf gebildet.
[1] Dem vor einem Jahr verstorbenen Entertainer Peter Alexander wurde gleich ein ganzer Platz in seinem Heimatbezirk Döbling gewidmet.[2]
[1] Man sah einander zum dritten Mal bei Mahlers Antrittsbesuch, den er wenige Tage später in Almas Elternhaus auf der Hohen Warte, im Wiener Nobelbezirk Döbling, abstattete.[3]
[1] Der Wertheimstein-Park in Wien-Döbling wurde von Lepolds Tochter Franziska testamentarisch der Öffentlichkeit vermacht.[4]
[1] Besonders in Döbling wurden kurzfristig Straßen überschwemmt, auch Hagelkörner mit bis zu zwei Zentimeter Durchmesser gingen nieder.[5]

Wortbildungen:

Unterdöbling, Oberdöbling

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Döbling

Quellen:

  1. Bezirkswappen des 19. Bezirks - Döbling. Bezirksvorstehung Döbling, 23. März 2010, abgerufen am 3. Mai 2015.
  2. Peter-Alexander-Platz und Anne-Frank-Gasse. In: Wiener Zeitung Online. 28. Februar 2012 (URL, abgerufen am 3. Mai 2015).
  3. Sigrid Löffler: Die Witwe der vier Künste. In: Zeit Online. Nummer 41/1989, 6. Oktober 1989, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 3. Mai 2015).
  4. Christian Hlavac: Prototyp eines Aufsteigers. In: Wiener Zeitung Online. 4. Januar 2013 (URL, abgerufen am 3. Mai 2015).
  5. Heftiges Gewitter in Wien: Döbling im Schlamm. In: DiePresse.com. 25. Mai 2014, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 3. Mai 2015).


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Döbel, Dögling