Wieden

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Wieden (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, Toponym[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Wieden

Genitiv der Wieden

Dativ der Wieden

Akkusativ die Wieden

[1] das Wappen auf der Wieden
[1] die Karlskirche in Wieden

Worttrennung:

Wie·den, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈviːdn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -iːdn̩

Bedeutungen:

[1] vierter Bezirk der österreichischen Bundeshauptstadt Wien
[2] ehemaliger Vorort, nunmehr Ortsteil des gleichnamigen Bezirkes

Abkürzungen:

[1] Postleitzahl: A-1040

Herkunft:

Der Name leitet sich vom "Widum" von Sankt Stephan ab, in dessen Besitz sich der größte Teil der Wieden von 1137 bis 1723 befand.[1]

Oberbegriffe:

[1] Wiener Bezirk, Gemeindebezirk, Stadtteil

Holonyme:

[1] Wien

Teilbegriffe:

[1] (Teile) des Bezirkes Wieden: Schaumburgergrund, Hungelbrunnen, Wieden; Karlskirche, Piaristenhaus, Theresianum

Beispiele:

[1] Aus der Wieden heraus entwickelten sich der heutige 5. (Margareten) und 10. (Favoriten) Bezirk.[2]
[1] Man sieht schon: Wieden neigt zum Wechsel. Vielleicht hat dieser Hang zum Changieren mit der Lage zu tun: Wieden ist nämlich ein Auto-, Öffi-, Radfahrer- und Fußgängerbezirk.[3]
[1] 1876 erhielt Strauss die Baugenehmigung für ein Wohnhaus im Bezirk Wieden, Igelgasse 4/6, was Strauss im Haus 4 für sich und seine Familie selbst nutzte.[4]
[2] Die Wieden wurde 1137 erstmals genannt, sie ist damit eine der am frühesten genannten Vorstädte Wiens.[5]
[2] Die Anfänge der Wieden gehen zurück bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts.[2]
[2] Die ursprüngliche Siedlung der Wieden erstreckte sich am Wienfluss entlang bis zum heutigen Karlsplatz.[2]

Wortbildungen:

Adjektiv: Wiedener/Wiedner

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wieden
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWieden

Quellen:

  1. Die Wiener Bezirkswappen: 4. Bezirk / Wieden. Stadt Wien, 5. April 2006, abgerufen am 22. März 2016.
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Wieden - ein Bezirk mit Geschichte. Stadt Wien, 3. September 2009, abgerufen am 22. März 2016.
  3. Ulrike Weiser: Wieden: Unentschlossen - und das ist gut so. In: DiePresse.com. 7. Oktober 2015, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 22. März 2016).
  4. Wikipedia-Artikel „Johann Strauss (Sohn)“ (Stabilversion).
  5. Wikipedia-Artikel „Wieden (Wien)“ (Stabilversion).

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

Wie·den

Aussprache:

IPA: [ˈviːdn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -iːdn̩

Grammatische Merkmale:

  • Nominativ Plural des Substantivs Wiede
  • Genitiv Plural des Substantivs Wiede
  • Dativ Plural des Substantivs Wiede
  • Akkusativ Plural des Substantivs Wiede
Wieden ist eine flektierte Form von Wiede.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag Wiede.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Weiden, weiden



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wieden