Wiktionary:Deutsch/Sprichwörter
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Dies ist eine Liste von Sprichwörtern. Momentan befinden sich hier 266 von ihnen. Ein Sprichwort ist eine feste Wendung, die eine Lebensweisheit enthält.
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Redewendungen (zum Beispiel blau machen, Eulen nach Athen tragen etc. ) bitte in die Liste der deutschen Redewendungen eintragen!
[Bearbeiten] A
- Abwarten und Tee trinken
- Adel verpflichtet
- Alle Tage ist nicht Sonntag
- Alle Flüsse fließen ins Meer
- Alle Wege führen nach Rom
- Aller Anfang ist schwer
- Aller guten Dinge sind drei
- Alles Gute kommt von oben
- Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei
- Alles hat seine Zeit
- All zu scharf macht schartig
- Allzuviel ist ungesund
- Alte Liebe rostet nicht
- Als Adam grub, und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?
- Alter schützt vor Torheit nicht
- Arbeit ist das halbe Leben
- Arbeit ist das halbe Leben, aber ich habe mich für die andere Hälfte entschieden.
- Arbeit macht das Leben süß (Faulheit stärkt die Glieder)
- Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann!
- Andere Länder, andere Sitten
- Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn
- Auf jeden Topf gehört ein Deckel
- Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
- Auge um Auge, Zahn um Zahn
- Aus den Augen, aus dem Sinn
- Aus Fehlern lernt man
- Aus Fehlern wird man klug
- Aus Kindern werden Leute
- Außen hui, innen pfui
- Ausnahmen bestätigen die Regel
[Bearbeiten] B
- Barkauf ist Sparkauf
- Bei Nacht sind alle Katzen grau
- Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr
- Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach
- Besser etwas, als gar nichts
- Besser spät als nie
- Bier auf Wein, das lass sein; Wein auf Bier, das rat ich dir
- Blut ist dicker als Wasser
- Borgen macht Sorgen
- Bricht der Ast auf dem er sitzt, vergisst der Vogel, dass er fliegen kann
- Bellende Hunde beißen nicht
[Bearbeiten] D
- Da beißt die Maus keinen Faden ab
- Da ist der Wunsch Vater des Gedankens
- Da ist Holland in Not
- Da ist was faul im Staate Dänemark
- Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt
- Dagegen ist kein Kraut gewachsen
- Dann ist Polen offen
- Das dicke Ende kommt zuletzt
- Das Haus verliert nichts
- Das Hemd ist einem näher als die Hose
- Das ist gehopst, wie gesprungen
- Das ist Jacke wie Hose
- Das Leben ist kein Ponyhof
- Das schlägt dem Fass den Boden aus
- Dem Fleißigen hilft Gott
- Dem Mutigen gehört die Welt
- Den Letzten beißen die Hunde
- Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
- Der April macht was er will
- Der Appetit kommt beim Essen
- Der Cent macht den Euro
- Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln
- Der Fisch fängt beim Kopf an zu stinken
- Der frühe Vogel fängt den Wurm
- Der Klügere gibt nach
- Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht
- Der Mensch denkt und Gott lenkt
- Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
- Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach
- Der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen
- Der Teufel steckt im Detail
- Der Ton macht die Musik
- Der Weg ist das Ziel
- Der Wunsch nach einem Stammhalter ist der Vater vieler Töchter
- Der Zweck heiligt die Mittel
- Des einen Glück, des andern Unglück
- Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
- Die Axt im Haus erspart den Zimmermann
- Die Feder ist mächtiger als das Schwert
- Die Katze beißt sich in den Schwanz
- Die Katze lässt das Mausen nicht
- Die Bratwurst sucht man nicht im Hühnerstall
- Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln
- Die letzten werden die ersten sein
- Die Tat wirkt mächtiger als das Wort
- Die Wände haben Ohren
- Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde
- Der Teufel ist ein Eichhörnchen
- Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich Herz zu Herzen findet. (oder: ob sich nicht noch was bessres findet)
- Du bist wohl mit dem Klammersack gepudert
- Dumm bleibt dumm, da helfen keine Pillen
- Dummheit und Stolz wachsen aus dem selben Holz
[Bearbeiten] E
- Ehre, wem Ehre gebührt
- Ehrlich währt am längsten
- Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen
- Eigener Herd ist Goldes wert
- Ein bisschen schwanger gibt es nicht
- Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn
- Ein fauler Esel trägt sich gern zu Tode
- Ein gebranntes Kind scheut das Feuer
- Ein gutes Bett wäscht seinen Schläfer
- Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen
- Ein Spatz in der Hand, ist besser als die Taube auf dem Dach.
- Ein Unglück kommt selten allein
- Ein wenig Hilfe will das Glück schon haben
- Eine Hand wäscht die andere
- Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
- Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
- Einmal ist keinmal zweimal ist einmal zuviel
- Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
- Ende gut, alles gut
- Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
- Es gibt Tage, da verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die Anderen
- Es ist nicht alles Gold, was glänzt
- Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
- Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird
- Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen
- Ein leerer Bauch studiert nicht gut
[Bearbeiten] F
- Freunde in der Not – gehen tausend auf ein Lot
- Friede, Freude, Eierkuchen
- Frisch gewagt ist halb gewonnen
- Früh gefreit hat nie gereut
- Frühstücke wie ein König, iss zu Mittag wie ein Edelmann und zu Abend wie ein Bettler
- Fleiß ist des Glückes rechte Hand, Sparsamkeit die linke
[Bearbeiten] G
- Geben ist seliger als nehmen
- Gebranntes Kind scheut das Feuer
- Gegensätze ziehen sich an
- Gehe erst über die Brücke, wenn du da bist
- Geld braucht eine schwere Hand
- Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt ungemein
- Geld regiert die Welt
- Geld stinkt nicht
- Gelegenheit macht Diebe
- Gelegenheit macht Liebe
- Geschenke sind am schönsten, wenn man sie nicht erwartet
- Geteilte Freude ist doppelte Freude
- Geteiltes Leid ist halbes Leid
- Getroffene Hunde bellen
- Gleich und gleich gesellt sich gern
- Glück und Glas, wie leicht bricht das
- Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist
- Gold läutert man im Feuer, Menschen im Leide
- Gottes Mühlen mahlen langsam
- Grobe Tücher geben keine feinen Kleider
- Große Dinge werfen ihren Schatten voraus]
- Gut Ding will Weile haben
- Guter Start ist halber Sieg
- Gutes braucht seine Zeit
[Bearbeiten] H
- Handwerk hat goldenen Boden
- Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage
- Hinten ist die Ente fett
- Hochmut kommt vor dem Fall
- Hoffen und Harren macht manchen zum Narren
- Hübscher Rücken kann auch entzücken
- Hüte dich vor der Gleichgültigkeit, denn sie ist der Flößer zwischen den Ufern.
- Hunde, die bellen, beißen nicht
- Hunger ist der beste Koch
- Harte Schale, weicher Kern
[Bearbeiten] I
- Im Dunkeln ist gut munkeln
- In der Beschränkung zeigt sich der Meister
- In der größten Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot
- In der Kürze liegt die Würze
- In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt
- In der Ruhe liegt die Kraft
- In der Not frisst der Teufel Fliegen
- Ist das Geschäft auch noch so klein, es bringt doch mehr als Arbeit ein
- Ist der Mai kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun' und Fass
- Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch
[Bearbeiten] J
- Jammern füllt keine Kammern
- Je oller, desto doller
- Jede Flut hat ihre Ebbe
- Jede Gans hat ihren Martinstag
- Jede pauschale Aussage ist falsch, auch diese.
- Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
- Jedem Tierchen sein Pläsirchen
- Jeder ist seines Glückes Schmied
- Jeder kehre vor seiner eigenen Tür
- Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen
- Je größer der Narr, desto größer der Schaden
- Je höher du steigst, desto tiefer du fällst
[Bearbeiten] K
- Kindermund tut Wahrheit kund
- Kinder und Narren sagen die Wahrheit
- Kinder und Narren haben einen Schutzengel
- Klappern gehört zum Handwerk
- Kleider machen Leute
- Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
- Kleine Kinder kleine Sorgen, grosse Kinder grosse Sorgen
- Kleinvieh macht auch Mist
- Kommt Zeit, kommt Rat
- Kräht der Hahn früh auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist
- Der Krieg ist der Vater aller Dinge
[Bearbeiten] L
- Lachen ist die beste Medizin
- Lange Haare, kurzer Verstand
- Langes Fädchen, faules Mädchen
- Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh gedeihen selten oder nie.
- Liebe geht durch den Magen
- Liebe macht blind
- Liebe vergeht, Hektar besteht
- Lieber arm dran, als Arm ab
- Lieber breit grinsen als schmal denken
- Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach
- Lieber den Magen verrenken als dem Wirt was schenken
- Lieber Glück im Unglück als Pech in der Strähne
- Lieber fünf Minuten feige als ein ganzes Leben tot
- Lügen haben kurze Beine
[Bearbeiten] M
- Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist
- Man sieht sich im Leben immer zweimal
- Man soll das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor man ihn erlegt hat
- Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
- Man lernt nie aus
- Märzschnee tut der Saat weh
- Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen
- Mit solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr
- Mit Speck fängt man Mäuse
- Morgenstund hat Gold im Mund
- Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute
- Müßiggang ist aller Laster Anfang
- Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo es steht
[Bearbeiten] N
- Neue Besen kehren gut
- Neue Besen kehren gut, aber die Alten wissen wo der Dreck liegt
- Noch ist nicht aller Tage Abend
- Noch ist Polen nicht verloren
- Not lehrt beten
- Nur der Tod ist umsonst
- Nur der Tod ist umsonst, und selbst der kostet das Leben
- Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen
- Nur die Harten kommen in den Garten
[Bearbeiten] O
[Bearbeiten] P
- Pack schlägt sich, Pack verträgt sich
- Pech im Spiel, Glück in der Liebe
- Probieren geht über Studieren
- Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige
[Bearbeiten] Q
[Bearbeiten] R
- Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
- Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln
- Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden
[Bearbeiten] S
- Sag niemals nie
- Schuster, bleib bei deinem Leisten
- Selbst ist der Mann
- Selbst ist die Frau
- Sich regen bringt Segen
- So alt wird kein Schwein
- So schnell schießen die Preußen nicht
- So wie die Alten pfeifen, so zwitschern die Jungen
- So wie die Nase eines Mannes, so auch sein Johannes
- Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen
- Spinne am Abend – erquickend und labend
- Steter Tropfen höhlt den Stein
- Stille Wasser gründen tief
[Bearbeiten] T
- Talent hat man oder nicht
- Träume sind Schäume
- Trautes Heim, Glück allein
- Trenne nie st, denn es tut den Beiden weh
- Tun tut man nicht benutzen
- Tuten tut der Nachtwächter
[Bearbeiten] U
- Über Geschmack lässt sich streiten
- Über Geschmack lässt sich nicht streiten (sagte der Affe und biss in die Seife hinein)
- Übermut tut selten gut
- Übung macht den Meister
- Unsicherheit ist das Ergebnis aller negativen Erfahrungen im Leben aus denen man nichts gelernt hat
- Unverhofft kommt oft
- Umsonst ist nur der Tod
- Umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben
- Umsonst ist nur der Tod, und selbst der kostet das Leben
[Bearbeiten] V
- Versuch macht klug
- Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser
- Viele Jäger sind des Hasen Tod
- Viele Köche verderben den Brei
- Viele Wege führen nach Rom
- Vier Augen sehen mehr als zwei
- Vogel friß oder stirb
- Von Liebe und Luft kann man nicht leben
- Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen
- Vorne hui, hinten pfui
- Vorsicht ist besser als Nachsicht
- Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
[Bearbeiten] W
- Wahre Schönheit kennt kein Alter
- Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht
- Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
- Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß
- Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
- Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu
- Was lange währt, wird endlich gut
- Was man sich eingebrockt hat, das muss man auch auslöffeln
- Was nicht ist, kann ja noch werden
- Was sich neckt, das liebt sich
- Wasser hat keine Balken
- Weggegangen, Platz vergangen
- Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an
- Wem man den kleinen Finger gibt, der nimmt oft die ganze Hand
- Weniger ist meist mehr
- Wenn man vom Esel tratscht, kommt er gelatscht
- Wenn man von der Wüste spricht, kommt das Kamel angelaufen
- Wenn man vom Teufel spricht
- Wenn man vom Teufel spricht, kommt er gerannt
- Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte
- Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
- Wer Angst hat, lebt länger
- Wer A sagt, muss auch B sagen
- Wer austeilt muss auch einstecken können
- Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert
- Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen
- Wer denkt was zu sein, hört auf was zu werden
- Wer die Suppe einbrockt, muss sie auch auslöffeln
- Wer die Musik bestellt hat, muss sie auch bezahlen
- Wer die Wahl hat, hat die Qual
- Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht
- Wer gut isst und trinkt, kann schwere Arbeit wohl entbehren
- Wer gut schmiert, der gut fährt (eigentl. schmeert)
- Wer hoch steigt, kann tief fallen
- Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen
- Wer Liebe sät wird Freude ernten
- Wer nicht hören will, muss fühlen
- Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss nehmen was übrig bleibt
- Wer nichts wird, wird Wirt
- Wer nicht wagt, der nicht gewinnt
- Wer Ordnung hält, ist zu faul zum Suchen
- Wer rastet, der rostet
- Wer schon die Übersicht verloren hat, sollte wenigstens den Mut zur Entscheidung haben
- Wer schön sein will, muss leiden
- Wer sich entschuldigt, klagt sich an
- Wer sich mit Hunden schlafen legt, braucht sich nicht wundern wenn er mit Flöhen aufwacht
- Wer Wind sät, wird Sturm ernten
- Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
- Wer zuletzt lacht, lacht am besten
- Wes Brot ich ess', des Lied ich sing
- Wie der Freitag sich neigt, so der Sonntag sich zeigt
- Wie der Herr, so sein Gescherr
- Wie die Kuh vorm neuen Tor stehen
- Wie du mir, so ich dir
- Wie gewonnen, so zerronnen
- Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus
- Wie man sich bettet, so liegt man
- Wie man sich füttert, so wiegt man
- Wie der Ochs' vorm Berg stehen
- Wo ein Aas ist, sammeln sich die Geier
- Wo gehobelt wird, da fallen Späne
- Wo kein Kläger, da kein Richter
- Wo man selber spricht schweigt das Gerücht
- Wo man singt, dort lass' dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder
- Würde bringt Bürde
[Bearbeiten] Z
- Zeit ist Geld
- Zeit heilt alle Wunden
- Zu viele Köche verderben den Brei
- Zu viele Meister verderben den Kleister
- Zwei die niemand will geben auch ein Pärchen