Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

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Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen (Deutsch)[Bearbeiten]

Sprichwort[Bearbeiten]

Worttrennung:

Es·sen und Trin·ken hält Leib und See·le zu·sam·men

Aussprache:

IPA: [ˈɛsn̩ ʊnt ˈtʀɪŋkn̩ hɛlt laɪ̯p ʊnt ˈzeːlə ʦuˈzamən]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] der Genuss guter Speisen und Getränke sorgt dafür, dass es einem sowohl körperlich als auch seelisch gut geht

Herkunft:

[1] Für das 1690 vom Komponisten Johann Philipp Förtsch erdachte Singspiel „Der irrende Ritter D(on) Quixotte De la Mancia“ schrieb Hinrich Hinsch das Libretto, in dem es ursprünglich hieß[1]:
„Weil Speis und Trank in dieser Welt
doch Leib und Seel' zusammenhält.“[2]

Beispiele:

[1] Immer wenn meine gertenschlanke Mutter ein deftiges Mahl bei meiner Großmutter mit einem Hinweis auf ihre Figurprobleme ablehnt, entgegnet diese unbeirrt: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, Seite 496
[1] Christoph Gutknecht: Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit. Die verrücktesten Wörter im Deutschen. Verlag C.H. Beck oHG, München 2008, ISBN 978-3-406-56833-6 (Originalausgabe), Seite 183

Quellen:

  1. Christoph Gutknecht: Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit. Die verrücktesten Wörter im Deutschen. Verlag C.H. Beck oHG, München 2008, ISBN 978-3-406-56833-6 (Originalausgabe), Seite 183
  2. Christoph Gutknecht: Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit. Die verrücktesten Wörter im Deutschen. Verlag C.H. Beck oHG, München 2008, ISBN 978-3-406-56833-6 (Originalausgabe), Ssite 183