Johannes

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Johannes (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Vorname[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ (der) Johannes die Johannesse
Genitiv (des Johannes/
des Johannes’)

Johannes’
der Johannesse
Dativ (dem) Johannes den Johannessen
Akkusativ (den) Johannes die Johannesse

Worttrennung:

Jo·han·nes, Plural: Jo·han·nes·se

Aussprache:

IPA: [joˈhanəs], Plural: [joˈhanəsə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] männlicher Vorname

Abkürzungen:

[1] J., Johs.

Herkunft:

Johannes wurde aus der Bibel übernommen und ist hebräischen Ursprungs.[1] ᾿Ιωάννης (Iōánnēs) → grc[2] ist die altgriechische Form des hebräischen יוחנן (jōchānān) → he, das für ‚der Herr ist gnädig/gütig/huldreich/hold‘ und ‚dem Gott gnädig ist‘ steht[3].

Kurzformen:

[1] Hannes, Hanno, Hans, Hennes (rheinisch), Henno, Jannis, Jo; in Norddeutschland: Jannes, John

Koseformen:

[1] Johi; in Norddeutschland: Hank, Hanke, Hanko, Hennig, Henning, Jenning

Namensvarianten:

[1] Jahn, Jan, Jens, Jes, Johanan, Johann

Weibliche Namensvarianten:

[1] Johanna

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Johannes Brahms, Johannes Fritsch, Johannes Neuhäusler, Johannes Winckelmann, Johannes der Täufer

Redewendungen:

wie die Nase des Mannes, so sein Johannes

Charakteristische Wortkombinationen:

Johannes der Täufer, Johannes der Evangelist

Wortbildungen:

Johannesevangelium, Johanni, Johannis, Johannistag, Johanniskraut, Johannisbeere

Adjektiv

johanneisch

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Johannes
[1] babynamespedia.com „Johannes
[1] behindthename.com „Johannes
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Johannes
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonJohannes
[1] Walter Burkart: Neues Lexikon der Vornamen. Lübbe, Bergisch Gladbach 1993, ISBN 3-404-60343-5 (Lizenzausgabe), „Johannes“, Seite 222 ff.
[1] Günther Drosdowski: Duden, Lexikon der Vornamen. In: Duden-Taschenbücher. 2., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Band 4, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1974, ISBN 3-411-01333-8, DNB 770504329, „Johannes“, Seite 123
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Das große Vornamenlexikon. 3. Auflage. Dudenverlag, Mannheim u.a. 2007, ISBN 978-3-411-06083-2, „Johannes“, Seite 233 f.
[1] Horst Naumann, Gerhard Schlimpert, Johannes Schultheis: Vornamenbuch. Bibliographisches Institut, Leipzig 1988, ISBN 3-323-00175-3, „Johannes“, Seite 127
[1] Heinz Schumacher (Hrsg.): Die Namen der Bibel und ihre Bedeutung im Deutschen. 11. Auflage. Paulus-Buchhandlung KG, Heilbronn 2005, ISBN 3-87618-027-9, „Johannes“, Seite 112
[1] Bogislav von Selchow: Das Namenbuch. Eine Sammlung sämtlicher deutscher, altdeutscher und in Deutschland gebräuchlicher fremdländischer Vornamen mit Angabe ihrer Abstammung und ihrer Deutung. 2. verbesserte Auflage. Koehler & Amelang, Leipzig 1934, DNB 576153338, „Johannes“, Seite 144

Quellen:

  1. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Das große Vornamenlexikon. 3. Auflage. Dudenverlag, Mannheim u.a. 2007, ISBN 978-3-411-06083-2, „Johannes“, Seite 233
  2. behindthename.com „Johannes
  3. Heinz Schumacher (Hrsg.): Die Namen der Bibel und ihre Bedeutung im Deutschen. 11. Auflage. Paulus-Buchhandlung KG, Heilbronn 2005, ISBN 3-87618-027-9, unter „Jochanan“, Seite 111