Jonas

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Jonas (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Vorname[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (der) Jonas die Jonasse
Genitiv (des Jonas)
(des Jonas’)

Jonas’
der Jonasse
Dativ (dem) Jonas den Jonassen
Akkusativ (den) Jonas die Jonasse
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Worttrennung:

Jo·nas, Plural: Jo·nas·se

Aussprache:

IPA: [ˈjoːnas]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Name eines biblischen Propheten
[2] männlicher Vorname

Abkürzungen:

[1] J.

Herkunft:

griechische Namensform des biblischen Propheten Jona[h], von hebräisch יוֹנָה (Jona) → heTaube“, der gemäß der biblischen und koranischen Überlieferung von einem Wal verschluckt und nach drei Tagen unversehrt wieder an Land gesetzt wurde[1]

Kurzformen:

[2] Jo

Namensvarianten:

[1] Jona, Jonah

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[2] Jonas, König von Äthiopien, Jonas von Bobbio, Jonas Erik Altberg, Jónas Árnason, Jonas Björkman, Jonas Folger, Jonas Geist, Jónas Hallgrímsson, Jonas Hämmerle, Jonas Kamper, Jonas Mačiulis, Jonas Mačiulis alias Maironis, Jonas Mekas, Jonas Prapiestis, Jonas Salley, Jonas Sela, Jonas Thern, Jonas Troest

Beispiele:

[1] Da gab die Meerestiefe den Propheten wieder zurück, und der Fisch ließ den Jonas auf das Land entrinnen.[2]
[2] Heute Mozart, morgen französische Tenorware, übermorgen Wagner, und jetzt schwere italienische Verismo-Geschütze. Kein Zweifel, Jonas Kaufmann ist mit allen Wassern gewaschen, das ist jetzt die Karrierestunde des 41-jährigen Münchners.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Jonas
[1, 2] babynamespedia.com „Jonas
[1, 2] behindthename.com „Jonas
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonJonas
[1, 2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 24. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-70924-3, Seite 548

Quellen:

  1. Dietmar Urmes: Etymologisches Namenslexikon. Marix Verlag, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-86539-091-2, Seite 372.
  2. Wikisource-Quellentext „Ausgewählte Abhandlungen des Bischofs Aphraates/Abhandlung über das Gebet“.
  3. Manuel Brug: Machostimmen, Wunderhornlieder. Neue CDs. In: Welt Online. 16. September 2010, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 14. August 2012)..

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Jonas
(Jonas)
die Jonas
(Jonas)
die Jonas die Jonasens
Genitiv des Jonas
des Jonas’
(Jonas’)
der Jonas
(Jonas)
der Jonas der Jonasens
Dativ dem Jonas
(Jonas)
der Jonas
(Jonas)
den Jonas den Jonasens
Akkusativ den Jonas
(Jonas)
die Jonas
(Jonas)
die Jonas die Jonasens
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Jonas“ – für männliche Einzelpersonen, die „Jonas“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Jonas“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Jonas“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Bedeutungen:

[1] Familienname

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Franz Jonas

Ähnliche Wörter:

Joas, Joasch, Jotas