Hokuspokus
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Hokuspokus (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Hokuspokus |
|
| Genitiv | des Hokuspokus |
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| Dativ | dem Hokuspokus |
|
| Akkusativ | den Hokuspokus |
|
Worttrennung:
- Ho·kus·po·kus, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈhoːkʊsˈpoːkʊs]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Zauber, Hexerei, heute: fauler Zauber, Zaubertrick
- [2] Unfug, Unsinn
Herkunft:
- Zauberformel, seit dem 17. Jahrhundert belegt. Reduplikation, speziell Reimdoppelung.[1] Die Etymologie ist nicht ganz geklärt.
Beispiele:
- [2] „Er stellte fest, daß auch das gesamte deutsche Zauberwesen auf den Prinzipien der jüdischen Mystik, der Kabbala, beruht, daß aber alle Methoden, die in der Kabbala selber ihren guten Sinn hatten, hier in dem außerjüdischen Hokuspokus jeden Sinn eingebüßt haben und nackter Unfug geworden sind.“[2]
- [2] Lass endlich diesen Hokuspokus!
- [2] „Daß er diesen Hokuspokus wirklich ernst nahm, wollte mir nicht in den Kopf.“[3]
Charakteristische Wortkombinationen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Hokuspokus“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hokuspokus“
- [*] canoo.net „Hokuspokus“
- [1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Hokuspokus“
- [1, 2] The Free Dictionary „Hokuspokus“
Quellen:
- ↑ Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002. ISBN 3-11-017472-3
- ↑ Salcia Landmann: Jiddisch. Abenteuer einer Sprache. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1964, S. 79.
- ↑ Harry M. Deutsch: Das Lied der Loreley. Roman über ein 1500jähriges Mysterium bis in die Gegenwart. Eisbär-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930057-47-6, Seite 35.