Abrakadabra

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Abrakadabra (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Abrakadabra
Genitiv des Abrakadabras
Dativ dem Abrakadabra
Akkusativ das Abrakadabra

Alternative Schreibweisen:

Abracadabra

Worttrennung:

Ab·ra·ka·da·bra, kein Plural

Aussprache:

IPA: [aːbʀakaˈdaːbʀa], auch: [ˈaːbʀakaˈdaːbʀa]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] ohne Artikel: Zauberwort
[2] abwertend: sinnloses oder unverständliches Gerede

Herkunft:

seit dem 16. Jahrhundert belegte Entlehnung aus dem lateinischen abracadabra → la, das im Lateinischen seit dem 3. Jahrhundert bezeugt ist.[1] Die Herkunft ist unsicher.[2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Abrasax, Abraxas, Hokuspokus, Simsalabim

Beispiele:

[1] Abrakadabra wird unter anderem auch als Zauberformel verwendet.
[2] Das ist mir alles ein einziges Abrakadabra.
[2] „Authentisch ist jedenfalls, daß sein Abrakadabra mit magischer Schnelligkeit um sich griff und ein Welt-Café nach dem andern aller kriegführenden Vaterländer eroberte.“[3]
[2] „Man soll nicht zu große Ansprüche an Ärzte stellen, ist einer schlau, hat er bald das Abrakadabra der guten alten weisen Frauen begriffen, und an Stelle von roten Schutzbändchen und magischen Sprüchlein liefert er das Seinige.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Duden online „Abrakadabra
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Abrakadabra
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abrakadabra
[1] canoo.net „Abrakadabra
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAbrakadabra
[1, 2] The Free Dictionary „Abrakadabra
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Abrakadabra
[1, 2] Wahrig Fremdwörterlexikon „Abrakadabra“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Abrakadabra
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 92.
[1, 2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 39.
[1, 2] Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Band: a–Präfix – Antike, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-012622-2, DNB 945685645 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung von Gerhard Strauß), Seite 26–27.

Quellen:

  1. Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Band: a–Präfix – Antike, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-012622-2, DNB 945685645 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung von Gerhard Strauß), Seite 26–27.
  2. Kluge. Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin/ New York 2002. ISBN 3-11-017472-3
  3. Walter Mehring: Die verlorene Bibiothek. Autobiographie einer Kultur. Heyne, München 1972, Seite 150 (Deutsche Erstausgabe 1952)
  4. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 114. Erstauflage 1933.