Schwindel

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Schwindel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Schwindel
Genitiv des Schwindels
Dativ dem Schwindel
Akkusativ den Schwindel

Worttrennung:

Schwin·del, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʃvɪndl̩]
Hörbeispiele: —
Reime: -ɪndl̩

Bedeutungen:

[1] Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns; Gefühl zu taumeln, wanken
[2] (nicht sehr schwerwiegende) unwahre Aussage

Herkunft:

mittelhochdeutsch „swindel“ „Taumelgefühl“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Taumel, Unsicherheit
[2] Betrug, Gaunerei, Lüge, Schummelei

Oberbegriffe:

[1] Zustand
[2] Unwahrheit

Unterbegriffe:

[2] Etikettenschwindel

Beispiele:

[1] Mich überkam plötzlich ein heftiger Schwindel.
[1] „Er versuchte aufzustehen, aber Schwindel und Schüttelfrost vereitelten seinen Plan.“[2]
[2] Alles, was die machen, ist ein einziger Schwindel.

Wortbildungen:

[1] schwindelerregend, schwindelfrei, schwindelig
[1] Schwindelanfall, Schwindelgefühl
[2] Schwindelei, Schwindelfirma, Schwindler

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Schwindel
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schwindel
[2] canoo.net „Schwindel
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchwindel

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „schwindeln“
  2. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 96. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.