Alge

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Alge (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Alge

die Algen

Genitiv der Alge

der Algen

Dativ der Alge

den Algen

Akkusativ die Alge

die Algen

[1] eine Alge

Worttrennung:
Al·ge, Plural: Al·gen

Aussprache:
IPA: [ˈalɡə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Alge (Info)
Reime: -alɡə

Bedeutungen:
[1] Biologie: niedere, meist im Wasser lebende pflanzliche Organismen, als Einzeller oder als Mehrzeller organisiert

Herkunft:
im 15. Jahrhundert entlehnt aus lateinisch alga → laSeegras, Seetang“, zur indogermanischen Wurzel *el–, *ol–modern, faulen[1][2]

Gegenwörter:
[1] Moos, Farn, Flechte, Blütenpflanze

Oberbegriffe:
[1] Pflanze, Protist

Unterbegriffe:
[1] Tang, Meersalat, Diatomee
[1] Armleuchteralge, Blaualge, Braunalge, Grünalge, Jochalge, Kieselalge, Rotalge, Zieralge

Beispiele:
[1] Algen werden eine große Bedeutung für die Ernährung der Menschheit erlangen.
[1] Im Badesee wachsen zu viele Algen, so dass er für dieses Jahr gesperrt bleibt.
[1] „An regnerischen Tagen trug der Westwind den Geruch von Motorenöl, Algen und Laich, der sich im Herbst mit Kohl und Porree mischte, über den Damm und die Auen bis zum Kirchberg hinauf.“[3]

Wortbildungen:
Algenteppich, veralgen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Alge
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Alge
[1] canoonet „Alge
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAlge
[1] The Free Dictionary „Alge
[1] Duden online „Alge
[1] wissen.de – Wörterbuch „Alge
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Alge“ auf wissen.de
[*] Wahrig Herkunftswörterbuch „Alge“ auf wissen.de
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Alge

Quellen:

  1. Wahrig Herkunftswörterbuch „Alge“ auf wissen.de
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Alge“, Seite 29.
  3. Ulla Hahn: Wir werden erwartet. Roman. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2017, ISBN 978-3-421-04782-3, Seite 255.

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Alge
(Alge)
die Alge
(Alge)
die Alges die Alge
Genitiv des Alge
des Alges
Alges
der Alge
(Alge)
der Alges der Alge
Dativ dem Alge
(Alge)
der Alge
(Alge)
den Alges den Alge
Akkusativ den Alge
(Alge)
die Alge
(Alge)
die Alges die Alge
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Familienwappen der Familie Alge

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Alge“ – für männliche Einzelpersonen, die „Alge“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Alge“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Alge“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:
Al·ge, Plural: Al·ges

Aussprache:
IPA: [ˈalɡə]
Hörbeispiele:
Reime: -alɡə

Bedeutungen:
[1] deutscher Nachname, Familienname, seltener Familienname in Deutschland

Herkunft:
[1] Abgeleitet von Algäuver, auf die Herkunft aus dem Allgäu bezogen[1]

Namensvarianten:
[1] Algäuver, Algi

Beispiele:
[1] „Sines Alge, der schweizerische Pionier der Anschauungsmethode, meint, die Semantisierung in der Fremdsprache werde vor allem durch den verbalen Kontext erleichtert: …“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Kulturverein Windnau; Windnauer Sippen

Quellen:

  1. Kulturverein Windnau; Windnauer Sippen
  2. Marcus Reinfried: Das Bild im Fremdsprachenunterricht. Gunter Narr Verlag, Berlin 1992. ISBN 978-3823343608. Seite 143

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Alke
Anagramme: egal, Lage