kriegen

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[Bearbeiten] kriegen (Deutsch)

[Bearbeiten] Verb

  Person Wortform
Präsens ich kriege
du kriegst
er, sie, es kriegt
Präteritum ich kriegte
Partizip II   gekriegt
Konjunktiv II ich kriegte
Imperativ Singular krieg(e)!
Plural kriegt!
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: kriegen (Konjugation)

Worttrennung:

krie·gen, Präteritum: krieg·te, Partizip II: ge·kriegt

Aussprache:

IPA: [ˈkʀiːɡŋ̍], Präteritum: [ˈkʀiːktə], Partizip II: [ɡəˈkʀiːkt]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: bekommen
[2] umgangssprachlich: zu fassen bekommen, habhaft werden
[3] veraltend: Krieg führen

Herkunft:

von Krieg (ursprünglich: sich etwas durch Krieg aneignen)

Synonyme:

[1] erhalten, bekommen
[2] erwischen, schnappen, sich kaufen, festnehmen, substantiviert in: Kriegen spielen
[3] Krieg führen, (sich) bekriegen

Gegenwörter:

[1] abgeben, verlieren, verschenken
[2] laufen lassen

Beispiele:

[1] Nimm, was du kriegen kannst.
[1] Wie viel Geld kriegst du eigentlich?
[2] Ich krieg’ dich schon noch!

Redewendungen:

einen Anfall kriegen
ein paar kriegen
es nicht über sich kriegen
(einen) zu viel kriegen

Abgeleitete Begriffe:

abkriegen, bekriegen [3], (sich) einkriegen, herauskriegen, herkriegen, herumkriegen, hinkriegen, kleinkriegen, Kinderkriegen, Kriegen spielen, rauskriegen, rumkriegen, unterkriegen, wiederkriegen, zurückkriegen

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Mitteldeutsch:
    • Hessisch: [?] krichen, kriggen
    • Pfälzisch: [ˈkʀɪɡə], Part II: [kʀɪkt]
  • Oberdeutsch:
  • Niederdeutsch: [1, 2] kriggen → nds
  • Norddeutsche Aussprache des Schriftdeutschen: [1, 2] Präteritum: [kχɪçtə], Partizip II: [ɡəˈkχɪçt]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „kriegen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „kriegen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonkriegen
[*] canoo.net „kriegen
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Ähnliche Wörter:

bekriegen, Krieg, Krieger
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