kriegen

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[Bearbeiten] kriegen (Deutsch)

[Bearbeiten] Verb

Zeitform Person Wortform
Präsens ich kriege
du kriegst
er, sie, es kriegt
Präteritum ich kriegte
Partizip II   gekriegt
Konjunktiv II ich kriegte
Imperativ Singular krieg(e)!
Plural kriegt!
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: kriegen (Konjugation)

Silbentrennung:

krie·gen

Aussprache:

IPA: [kriːɡŋ̩]

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: bekommen
[2] umgangssprachlich: fangen
[3] nicht mehr gebräuchlich für: Krieg führen

Herkunft:

von Krieg (ursprünglich: sich etwas durch Krieg aneignen)

Synonyme:

[1] erhalten, bekommen
[2] erwischen, schnappen, sich kaufen, festnehmen, substantiviert in: Kriegen spielen
[3] Krieg führen, (sich) bekriegen

Gegenwörter:

[1] verlieren

Beispiele:

[1] Nimm, was du kriegen kannst. Wieviel Geld kriegst du eigentlich?
[2] Ich krieg dich schon noch! Die Kinder spielten über eine Stunde Kriegen.

Redewendungen:

einen Anfall kriegen, ein paar kriegen, es nicht über sich kriegen, (einen) zu viel kriegen

Abgeleitete Begriffe:

abkriegen, bekriegen [3], (sich) einkriegen, herauskriegen, herumkriegen, hinkriegen, kleinkriegen, Kinderkriegen, Kriegen spielen, rauskriegen, rumkriegen,unterkriegen, zurückkriegen

[Bearbeiten] Übersetzungen


Dialektausdrücke:


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