Bude

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[Bearbeiten] Bude (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Bude die Buden
Genitiv der Bude der Buden
Dativ der Bude den Buden
Akkusativ die Bude die Buden

Worttrennung:

Bu·de, Plural: Bu·den

Aussprache:

IPA: [ˈbuːdə], Plural: [ˈbuːdn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] schlichtes Häuschen aus Brettern
[2] heruntergekommenes Haus
[3] salopp: Zimmer (mit wenig Komfort)

Herkunft:

mittelhochdeutsch buode. Das Wort ist seit dem 13. Jahrhundert belegt.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Stand
[3] Kammer

Unterbegriffe:

[1] Baubude, Bierbude, Bretterbude, Eisbude, Fischbude, Frittenbude, Getränkebude, Imbissbude, Losbude, Pommesbude, Schaubude, Schießbude, Verkaufsbude, Wurstbude, Würstchenbude
[2] Bruchbude
[3] Junggesellenbude, Studentenbude

Redewendungen:

sturmfreie Bude haben

Beispiele:

[1] Die Buden auf dem Markt schützen nur notdürftig gegen schlechtes Wetter.
[2] Diese alte Bude fällt wohl bald in sich zusammen.
[3] Wir können uns heute auf meiner Bude zusammensetzen, um zu lernen.

Abgeleitete Begriffe:

[3] Budenzauber

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Bude
[1, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bude
[1, 3] canoo.net „Bude
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBude
[1–3] Renate Wahrig-Burfeind (Hrsg.): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 8. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2006, ISBN 978-3-577-10241-4, DNB 974499498

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Bude“.
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