Kneipe

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Kneipe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Kneipe die Kneipen
Genitiv der Kneipe der Kneipen
Dativ der Kneipe den Kneipen
Akkusativ die Kneipe die Kneipen

Worttrennung:

Knei·pe, Plural: Knei·pen

Aussprache:

IPA: [ˈknaɪ̯pə], Plural: [ˈknaɪ̯pn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] einfache, schlichte Schankwirtschaft
[2] verbindungsstudentische Veranstaltung

Herkunft:

seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; eine Abkürzung von Kneipschenke; Kompositum aus dem Substantiv Schenke und dem Stamm des Verbs kneipen = klemmen, zwicken hier mit der Bedeutung „enges Zusammensein“, verwandt mit kneifen [1][2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Bar, siehe auch: WikiSaurus:Restaurant

Gegenwörter:

[1] Gourmettempel, Speiselokal

Oberbegriffe:

[1] Gaststätte
[2] Veranstaltung

Unterbegriffe:

[1] Bierkneipe, Eckkneipe, Hafenkneipe, Raucherkneipe, Stammkneipe

Beispiele:

[1] Wir treffen uns in der Kneipe und trinken Bier.
[1] „Die Kneipe war inzwischen voll geworden.“[3]
[1] „Mit dieser bunten Schar, die am 30. November in Tampa-Town landete und mit ihrem Sprachgewirr die Straßen und Kneipen des Städtchens füllte, kamen auch schon die ersten Neugierigen.“[4]

Wortbildungen:

[1] Kneipenwirt, Kneipier

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Kneipe
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kneipe
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kneipe
[1] canoo.net „Kneipe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKneipe

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 419.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 503.
  3. Annette Birschel: Mordsgouda. Als Deutsche unter Holländern. Ullstein, Berlin 2011, Zitat Seite 130. ISBN 978-3-548-28201-5.
  4. Jules Verne: Von der Erde zum Mond. Verlag Bärmeier und Nickel, Frankfurt/Main ohne Jahr (Copyright 1966), Seite 88.