Rhythmus

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[Bearbeiten] Rhythmus (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Rhythmus die Rhythmen
Genitiv des Rhythmus der Rhythmen
Dativ dem Rhythmus den Rhythmen
Akkusativ den Rhythmus die Rhythmen

Silbentrennung:

Rhyth·mus, Plural: Rhyth·men

Aussprache:

IPA: [ˈʀʏtmʊs], Plural: [ˈʀʏtmən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Musik: regelmäßige Abfolgen von Mustern als Folge unterschiedlicher Tondauer
[2] Linguistik: regelmäßige Abfolgen von Mustern als zeitliche Gliederung der sprachlichen Rede
[3] Poesie: regelmäßige Abfolgen von verschiedenen Akzentmustern
[4] Prosa: regelmäßige Abfolgen von Mustern als rhetorisches Mittel zum besseren Sprachfluss

Herkunft:

von gleichbedeutend griechisch ῥυθμός (rhythmós), dies zu griechisch ἐρύειν (eryein) „ziehen“

Synonyme:

[3] Versmaß

Gegenwörter:

[1] Metrum

Unterbegriffe:

[2] Sprechrhythmus

Beispiele:

[1] Wir müssen den Rhythmus noch ein wenig verbessern.
[2] „Stimmklang, Rhythmus und Melodie der Rede sind einerseits mit den gesamten Bewegungen und Muskeleinstellungen des ganzen Körpers aufs engste verbunden und von ihnen abhängig, sie drücken aber andrerseits gedankliche Zusammenhänge mit einer Feinheit und Schärfe aus, die kein anderes Mittel sprachlicher Darstellung erreicht.“[1]
[1, 3, 4] Er hat einen sehr guten Rhythmus.

Abgeleitete Begriffe:

Rhythmik, Rhythmiker, Rhythmikerin, rhythmisch, rhythmisieren

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Rhythmus
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rhythmus
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonRhythmus

Quellen:

  1. Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. Dritte Auflage. Francke, Bern/München 1962, S. 189.

Häufige Falschschreibungen: Rythmus, Rytmus, Rhytmus

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