Dom
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[Bearbeiten] Dom (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
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[1] der Petersdom in Rom
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[1] Kölner Dom
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| Kasus | Singular | Plural |
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| Nominativ | der Dom | die Dome |
| Genitiv | des Domes des Doms |
der Dome |
| Dativ | dem Dom dem Dome |
den Domen |
| Akkusativ | den Dom | die Dome |
Silbentrennung:
- Dom, Plural: Do·me
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] großes Kirchengebäude
- [2] Geologie: Aufbeulung, rundliche Erhebung
Herkunft:
- lat. = domus Dei bedeutet (Gotteshaus)
Synonyme:
- [1] Basilika, Kathedrale, Münster
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Der Kölner Dom ist das dritthöchste Kirchengebäude der Welt.
- [1] ".. »Die Justiz ist blind, trifft aber in der Regel doch am rechten Fleck. Noch etwas von ihm?«
- »Er heiratet sie. Das ist abgemacht. Im Dom ist schon die Trauung bestellt.«
- »Aus Dépit, daß er die Vogtei verlor?«
- »Nun ja! Er sagt aber, weil er das Heulen der Charlotte nicht länger aushalten können. Das ist wahr, ihr Wachtmeister ist bei Saalfeld niedergehauen, als er den Prinzen raushauen wollte.« .." [1]
- [1] ".. Aus der nahen Kirche brausten Orgeltöne zu ihm hin; sie klangen so heimatlich, als kämen sie aus der Kirche in Kjöge. Und er betrat den großen Dom. Die Sonne fiel durch die gemalten Scheiben zwischen die hohen, schlanken Säulen. Seine Gedanken waren voller Andacht, und stiller Friede kam in seinen Sinn. .." [2]
- [1] ".. Treue gibt Brot. Als Eulenspiegel den Doktor betrogen hatte, kam er danach gen Halberstadt. Er ging auf dem Markt umher und sah, daß es ein harter und kalter Winter war. Da dachte er: der Winter ist hart, und der Wind weht dazu scharf; du hast doch oft gehört: Wer Brot hat, dem gibt man Brot. Und er kaufte für zwei Schillinge Brot, nahm einen Tisch und stellte sich vor dem Dom von Sankt Stephan auf. Er hielt sein Brot feil und trieb solange Gauklerei, bis ein Hund kam, ein Brot vom Tisch nahm und damit den Domhof hinauflief. Eulenspiegel lief dem Hund nach. Unterdessen kam eine Sau mit zehn jungen Ferkeln und stieß den Tisch um; ein jegliches Tier nahm ein Brot ins Maul und lief damit hinweg. .." [3]
- [1] "Das ist der Dom mit seinen Mirakeln,
- Mit Heiligen ans Stein und Holz,
- Mit kostbaren Knochen in Tabernakeln,
- Mit Kuppeln, Säulen und Thürmen stolz. .." [4]
Redewendungen:
- [1] Mer losse der Dom in Kölle - (Wir lassen den Dom in Köln) - aus einem kölschen Liedtext
Charakteristische Wortkombinationen:
- gotische ~, romanische ~,
Abgeleitete Begriffe:
- [1] Felsendom, Invalidendom, Petersdom
- [2] Lavadom, Salzdom
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Dom“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dom“
- [1] canoo.net „Dom“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Dom“
Quellen:
- ↑ :Willibald Alexis: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht - Quelle: Projekt Gutenberg
- ↑ :Hans Christian Andersen: Das ABC Buch - Quelle: Projekt Gutenberg
- ↑ :Hermann Bote: Till Eulenspiegel - Quelle: Projekt Gutenberg
- ↑ :Franz Dingelstedt: Lieder eines kosmopolitanischen Nachtwächters - Quelle: Projekt Gutenberg
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