eina

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

eina (Deutsch)[Bearbeiten]

Lokaladverb[Bearbeiten]

Anmerkung:

Das Wort gehört in das System der bairischen Lokaladverbien, das grundlegend vom standardsprachlichen System abweicht.[1] Es handelt sich jeweils um Wortpaare, die zwei unterschiedliche Richtungen (her und hin) angeben: abaabi/obaobi, aufaaufi, außaaußi, fürafüri, umaumi, zuwazuwi.[1] Diese Wörter sind im Denken fest verankert und werden nicht nur in Dialekttexten und -situationen, sondern auch in einem sonst umgangssprachlichen, manchmal sogar standardsprachlichen Zusammenhang verwendet.[1]

Nebenformen:

etymologische Schreibung: einher

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA:
Österreich:
  • gehobene Standardaussprache geschulter Sprecher: [ˈae̯na][2], [ˈaɛ̯na][2], [ˈai̯na][2], [ˈaɪ̯na][2]
  • gemäßigte Standardaussprache geschulter Sprecher: (Wien, Nieder- und Oberösterreich, Burgenland, Kärnten) [ˈæe̯na][2], (Steiermark, Westösterreich) [ˈaɪ̯na][2]
  • Standardaussprache des ungeschulten Sprechers in seiner regionalen Aussprägung: (Wien, Nieder- und Oberösterreich, Burgenland) [ˈæːna][2], [ˈãẽ̯na][2]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] österreichisch mundartlich, sonst auch südostdeutsch (bayrisch) mundartlich; zumeist als erste Konstituente von Partikelverben: herein

Herkunft:

Bei dem Wort handelt es sich um eine mundartnahe Schreibweise für das gleichbedeutende »einher«.[3]

Gegenwörter:

[1] eini

Beispiele:

[1] Kommen S’ eina!
[1] „‚Nur die Buam derf’n eina‘ — sagte er.“[4]
[1] „‚Konnt’st scho’ eina,‘ rief die Waben,[…] ‚i lieg’ scho’.‘“[5]
[1] „‚Da eina!‘ schrie er scharf und befehlend in den Laden hinaus.“[6]
[1] „‚Han i net g’sagt, ins Haus kimmst ma nimma eina!‘ rief der Wegbrunner und trat auf dem Pflaster herum, ohne sich von der Stelle zu bewegen.“[7]
[1] „‚Do kemmz eina‘, rief er uns zu, ‚eez werdz ja batscherl noß‘.“[8]
[1] „Fahrts lei mitn Auto in Hof eina, sagte er.“[9]
[1] „Wenn Odad zu Hansi ‚Hol’s Taferl eina!‘ sagte, war gute Stimmung im Haus, denn das bedeutete, daß die zwei Zweibettzimmer und das Einbettzimmer vermietet waren.“[10]
[1] „‚Kemmt’s eina!‘ rief Franzis Vater zur Tür heraus.“[11]
[1] „‚Schaud a scho wieder eina?‘ sagt ein Gast zur jungen Kellnerin.“[12]
[1] „‚Als dann, gehns eina‘, sagte sie schließlich, nicht unfreundlich.“[13]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Jakob Ebner: Duden Taschenbücher, Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. 3., vollständig überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1998, ISBN 3-411-04983-9, Seite 91.
[1] Duden online „herein“; unter Synonyme: „(bayrisch, österreichisch mundartlich) eina“.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 1,2 Jakob Ebner: Duden Taschenbücher, Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. 3., vollständig überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1998, ISBN 3-411-04983-9, Stichwort »aba, oba«, Seite 19.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 Die Realisierung des Diphthongs /ei/ nach Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021, Seite 238.
  3. Jakob Ebner: Duden Taschenbücher, Wie sagt man in Österreich? Wörterbuch des österreichischen Deutsch. 3., vollständig überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1998, ISBN 3-411-04983-9, Seite 91.
  4. Rudolf Hawel: Kleine Leute. Roman. 1. Band, Wiener Verlag, Wien 1904, Seite 47 (Zitiert nach Google Books).
  5. Anton Freiherr von Perfall: Der Jäger. Jagd-Erzählungen und Skizzen. Grethlein & Company, Leipzig 1910, Seite 237 (Zitiert nach Google Books).
  6. Otto Krimmer (Herausgeber): Reiche Ernte aus steinigem Acker. Eine Dichtergabe der Bayerischen Ostmark. L. Voggenreiter, Potsdam 1939, Seite 80 (Zitiert nach Google Books).
  7. Maria Zierer-Steinmüller: Medardus wird Herr. Roman. 18.–27. Tausend, Cotta, Stuttgart 1946, Seite 222–223 (Zitiert nach Google Books).
  8. Bernhard Setzwein: Wurzelwerk. Roman. Verlag F. Brehm, München 1984, ISBN 3-921763-86-X, Seite 104 (Zitiert nach Google Books).
  9. Walter Klier: Aufrührer. Roman. Deuticke, Wien 1991, ISBN 3-216-07761-6, Seite 56 (Zitiert nach Google Books).
  10. Klaus Maria Brandauer: Bleiben tu’ ich mir nicht. Roman. Jugend-und-Volk-Verlag, Wien 1991, ISBN 3-224-16039-X, Seite 12 (Zitiert nach Google Books).
  11. Josef Iber: Was geschieht mit den Worten, die nicht gesprochen worden sind… Roman. EDITION VA BENE, Wien-Klosterneunurg 1994, ISBN 3-85167-019-1, Seite 175–176 (Zitiert nach Google Books).
  12. Christian Loidl: Wiener Mysterien. Mit Fotos von Giovanni Mikeš. Erstausgabe. Edition Selene, Klagenfurt/Wien 1995, ISBN 3-85266-013-0, Seite 25 (Zitiert nach Google Books).
  13. Hanns E. Drohsen: Schwabinger Tage. Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 3-8334-0870-7, Seite 11 (Zitiert nach Google Books).

Interjektion[Bearbeiten]

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA:
Namibia: [ˈɛɪ̯na][1]
Südafrika: [ˈəinaː][2]
Hörbeispiele:
Namibia:
Südafrika:

Bedeutungen:

[1] Namibia, Südafrika (KwaZulu-Natal): Ausruf des Schmerzes: au, aua, autsch

Herkunft:

Entlehnung aus dem gleichbedeutend afrikaansen eina → af[3][2]

Synonyme:

[1] au, aua, autsch

Sinnverwandte Wörter:

[1] oh weh, wehe
[1] Südafrika (KwaZulu-Natal): gonna

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Joe Pütz: Das grosse Dickschenärie. Dickschenärie I & II Kommbeind Riekonndischend Gemoddifeid und Gesuhpt. 1. Auflage. Peters Antiques, Swakopmund 2001, ISBN 978-9-991-65046-3, Stichwort »äina«, Seite 21.
[1] Hildegard Irma Stielau: Nataler Deutsch. Eine Dokumentation unter besonderer Berücksichtigung des englischen und afrikaansen Einflusses auf die deutsche Sprache in Natal. In: Im Auftrag des Instituts für deutsche Sprache, Mannheim herausgegeben von Leopold Auburger, Heinz Kloss, Gottfried Kolde (Herausgeber): Deutsche Sprache in Europa und Übersee. Berichte und Forschungen. 7. Band, Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1980, ISBN 3-515-02635-5, DNB 800037642, Seite 38.

Quellen:

  1. Nach Joe Pütz: Das grosse Dickschenärie. Dickschenärie I & II Kommbeind Riekonndischend Gemoddifeid und Gesuhpt. 1. Auflage. Peters Antiques, Swakopmund 2001, ISBN 978-9-991-65046-3, Stichwort »äina«, Seite 21.
  2. 2,0 2,1 Hildegard Irma Stielau: Nataler Deutsch. Eine Dokumentation unter besonderer Berücksichtigung des englischen und afrikaansen Einflusses auf die deutsche Sprache in Natal. In: Im Auftrag des Instituts für deutsche Sprache, Mannheim herausgegeben von Leopold Auburger, Heinz Kloss, Gottfried Kolde (Herausgeber): Deutsche Sprache in Europa und Übersee. Berichte und Forschungen. 7. Band, Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1980, ISBN 3-515-02635-5, DNB 800037642, Seite 38.
  3. Joe Pütz: Das grosse Dickschenärie. Dickschenärie I & II Kommbeind Riekonndischend Gemoddifeid und Gesuhpt. 1. Auflage. Peters Antiques, Swakopmund 2001, ISBN 978-9-991-65046-3, Stichwort »äina«, Seite 21.

Adjektiv[Bearbeiten]

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA: [ˈɛɪ̯na][1]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Namibia: schmerzhaft, schmerzvoll

Herkunft:

Erweiterung des interjektiven Gebrauchs

Synonyme:

[1] schmerzhaft, schmerzvoll

Beispiele:

[1] „Ein Pika im Fuß ist nochall eina![1] — Ein Dorn/Stachel im Fuß ist ziemlich schmerzhaft/tut ziemlich weh.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Joe Pütz: Das grosse Dickschenärie. Dickschenärie I & II Kommbeind Riekonndischend Gemoddifeid und Gesuhpt. 1. Auflage. Peters Antiques, Swakopmund 2001, ISBN 978-9-991-65046-3, Stichwort »äina«, Seite 21.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Nach Joe Pütz: Das grosse Dickschenärie. Dickschenärie I & II Kommbeind Riekonndischend Gemoddifeid und Gesuhpt. 1. Auflage. Peters Antiques, Swakopmund 2001, ISBN 978-9-991-65046-3, Stichwort »äina«, Seite 21.

eina (Afrikaans)[Bearbeiten]

Interjektion[Bearbeiten]

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Ausruf des Schmerzes: au, aua, autsch, eina

Beispiele:

[1] „Eina tog!“[1]
[1] „Eina, hoe steek so ’n doring my.“[1]
[1] „Eina, hoe brand so ’n skrykyster!“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] F.F. Odendal, R.H. Gouws; Laetitia Botha, Irène Wasserfall (Herausgeber): HAT, Verklarende Handwoordeboek van die Afrikaanse Taal. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2005, ISBN 978-1-86891-243-8, Seite 207 (Zitiert nach Google Books).
[1] Jana Luther (Herausgeber): HAT, Afrikaanse skoolwoordeboek. Vir sukses in die klas. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2009, ISBN 978-1-77025-595-1, Seite 697 (Zitiert nach Google Books).

Quellen:

  1. 1,0 1,1 F.F. Odendal, R.H. Gouws; Laetitia Botha, Irène Wasserfall (Herausgeber): HAT, Verklarende Handwoordeboek van die Afrikaanse Taal. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2005, ISBN 978-1-86891-243-8, Seite 207 (Zitiert nach Google Books).
  2. Jana Luther (Herausgeber): HAT Afrikaanse skoolwoordeboek. Vir sukses in die klas. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2009, ISBN 978-1-77025-595-1, Seite 697 (Zitiert nach Google Books).

Adjektiv[Bearbeiten]

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] schmerzhaft, schmerzvoll
[2] mangelhaft, minderwertig, ungenügend, unzureichend

Herkunft:

Entlehnung aus dem Nama[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] pynlik
[2] effentjies, ontoereikend, skraps

Beispiele:

[2] „Jou kennis van die vak is maar eina.[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eina kry; ’n eina gevoel

Wortbildungen:

[2] eina-eina

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] F.F. Odendal, R.H. Gouws; Laetitia Botha, Irène Wasserfall (Herausgeber): HAT, Verklarende Handwoordeboek van die Afrikaanse Taal. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2005, ISBN 978-1-86891-243-8, Seite 207 (Zitiert nach Google Books).

Quellen:

  1. 1,0 1,1 F.F. Odendal, R.H. Gouws; Laetitia Botha, Irène Wasserfall (Herausgeber): HAT, Verklarende Handwoordeboek van die Afrikaanse Taal. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2005, ISBN 978-1-86891-243-8, Seite 207 (Zitiert nach Google Books).

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] in zu geringem Maße, in zu geringer Menge: zu klein, zu wenig

Sinnverwandte Wörter:

[1] effentjies, ontoereikend, skraps

Beispiele:

[1] „Sy baardjies is maar eina.[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] F.F. Odendal, R.H. Gouws; Laetitia Botha, Irène Wasserfall (Herausgeber): HAT, Verklarende Handwoordeboek van die Afrikaanse Taal. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2005, ISBN 978-1-86891-243-8, Seite 207 (Zitiert nach Google Books).

Quellen:

  1. F.F. Odendal, R.H. Gouws; Laetitia Botha, Irène Wasserfall (Herausgeber): HAT, Verklarende Handwoordeboek van die Afrikaanse Taal. Pearson Education South Africa, Kaapstad 2005, ISBN 978-1-86891-243-8, Seite 207 (Zitiert nach Google Books).

eina (Englisch)[Bearbeiten]

Interjektion[Bearbeiten]

Worttrennung:

eina

Aussprache:

IPA: [ˈeɪˌnɑː][1][2]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Botswana, Lesotho, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika: Ausruf des Schmerzes: au, aua, autsch, eina

Herkunft:

Entlehnung aus dem gleichbedeutend afrikaansen eina → af[2]

Synonyme:

[1] ouch

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Oxford English Dictionary „eina
[1] Dictionary.com Englisch-Englisches Wörterbuch, Thesaurus und Enzyklopädie „eina

Quellen:

  1. Dictionary.com Englisch-Englisches Wörterbuch, Thesaurus und Enzyklopädie „eina
  2. 2,0 2,1 Oxford English Dictionary „eina

Substantiv[Bearbeiten]

Singular Plural
the eina the einas

Worttrennung:

eina, Plural: einas

Aussprache:

IPA: [ˈeɪˌnɑː][1][2], [ˈeɪnə][3]
Hörbeispiele: —, —

Bedeutungen:

[1] ohne Plural: Ärger, Mühe, Schwierigkeit/-en
[2] Schmerz oder Verletzung: Aua, Wehweh, Wehwehchen

Herkunft:

Es handelt sich um eine Entlehnung aus dem gleichbedeutend afrikaansen eina → af, das seinerseits vielleicht aus verschiedenen Wörtern einer der Khoisan-Sprachen gebildet wurde: vermutlich llé ‚Interjektion als Ausruf von Schmerz‘ und llná ‚Interjektion als Ausdruck einer Überraschung‘ oder aber vielleicht von einer nasalisierten Form der Khoekhoegowab/Nama-Interjektion llei → naq.[2]

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Oxford English Dictionary „eina
[1, 2] Macmillan Dictionary: „eina“ (britisch), „eina“ (US-amerikanisch)

Quellen:

  1. Dictionary.com Englisch-Englisches Wörterbuch, Thesaurus und Enzyklopädie „eina
  2. 2,0 2,1 Oxford English Dictionary „eina
  3. Macmillan Dictionary: „eina“ (britisch), „eina“ (US-amerikanisch)

eina (Isländisch)[Bearbeiten]

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

eina

Aussprache:

IPA: [ˈɛiːna]
Hörbeispiele:

Grammatische Merkmale:

  • Akkusativ Singular Femininum des Indefinitpronomens einn
  • Akkusativ Plural Maskulinum des Indefinitpronomens einn
eina ist eine flektierte Form von einn.
Die gesamte Deklination findest du auf der Seite Flexion:einn.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag einn.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

eina

Aussprache:

IPA: [ˈɛiːna]
Hörbeispiele:

Grammatische Merkmale:

  • Akkusativ Singular Femininum des Numerals einn
  • Akkusativ Plural Maskulinum des Numerals einn
eina ist eine flektierte Form von einn.
Die gesamte Deklination findest du auf der Seite Flexion:einn.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag einn.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

eina (Katalanisch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
l’eina les eines

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

eyna

Nebenformen:

eïna; Hapaxlegomenon: ehina
besonders westkatalonisch, valencianisch: aina, aïna

Worttrennung:

ei·na

Aussprache:

IPA:
Westkatalonien: (Cadaqués) [ˈɛjno][1], (Lleida, Sort, Tremp) [ˈeјnɛ][1], Plural: [], []
Ostkatalonien: (Puigcerdà, Ripoll, Empordà, Lluçanès, Pla de Bages, Vallès, Camp de Tarragona) [ˈɛjnə][1], (Mallorca, Ciutadella, Ibiza) [ˈəјnə][1], (Vic, Olot, Santes Creus) [əˈinə][1], (Martinet, Ribes, Olot, Berga, Pobla de Lillet, Capmany, Maó) [ˈeјnɛ][1], Plural: [], [], [], []
Hörbeispiele:
Westkatalonien: —, —, Plural: —, —
Ostkatalonien: —, —, —, —, Plural: —, —, —, —

Bedeutungen:

[1] Gegenstand, der für bestimmte Zwecke vorgesehen ist und mithilfe dessen etwas (handwerklich) bearbeitet oder hergestellt werden kann: Werkzeug
[2] eines der Instrumente an einer Werkzeugmaschine, das zur Formung und Oberflächenbehandlung von Werkstücken dient: Werkzeug
[3] für einen bestimmten Beruf notwendiges Arbeitsgerät, -utensil: Werkzeug
[4] Küchenutensil, insbesondere ein Gefäß für Flüssigkeiten wie Suppenschüssel, Teller: Schale
  • Pla del Llobregat:
[5] Gebrauchsgegenstand, Gerätschaft, Utensil einer Vorratskammer wie einen Lese- oder Obstkorb: Tragekorb, Tragkorb
[6] niederträchtige, sich schlecht benehmende, nicht vertrauenswerte Person: Halunke, Lump, Schuft, Schurke

Herkunft:

Es handelt sich um eine seit 1300[2] bezeugte Entlehnung aus dem altokzitanischen aizina → proBehaglichkeit, Bequemlichkeit; Komfort[2], eine Ableitung von aize → probequem, kommod, leicht[2], das lateinischem adjăcens → laerreichbar, möglich; erschwinglich[2] entstammt. Das ebenfalls im altkatalanischen bezeugte aizinaGelegenheit[2] ergab aïna[2][1] und, mit Regression des prosodischen Akzents[1], »eina«[2] (ähnliche Entwicklung bei beina → ca[2][1], feina → ca[2][1], reina → ca[1]).

Sinnverwandte Wörter:

[4] atuell, vas

Beispiele:

[3] «Cada dia vaig en cós,
mon bé estimat, a fer feina;
no me mir tants de pics s’eina
com vegades pens en vós» (mallorquinisches Volkslied)[1]
[3] «Estimat meu, dues eines
són males de manejar;
dues en vols festejar,
i amb una t’hi veig amb feines» (mallorquinisches Volkslied)[1]

Sprichwörter:

ostkatalonisch: L’eina fa la feina
menorquinisch: S’eina fa sa feina
menorquinisch, mallorquinisch: Amb ses eines fan ses feines
mallorquinisch: Ses eines fan es mestre

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eina de fuster, eina de manyà, eina de paleta
[3] eina de gra

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 3–6] Antoni Maria Alcover, Francesc de Borja Moll: Diccionari català-valencià-balear. Inventari lexicogràfic i etimològic de la llengua catalana en totes les seves formes literàries i dialectals. Editorial Moll, Palma de Mallorca 1993, ISBN 84-273-0025-5 (Obra completa). Gekürztes Stichwort „eina“.
[1, 2] Diccionari de la llengua catalana: „eina
[1] Gran Diccionari de la llengua catalana: „eina
[1] Katalanischer Katalanischer Wikipedia-Artikel „eina

Quellen:

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 Antoni Maria Alcover, Francesc de Borja Moll: Diccionari català-valencià-balear. Inventari lexicogràfic i etimològic de la llengua catalana en totes les seves formes literàries i dialectals. Editorial Moll, Palma de Mallorca 1993, ISBN 84-273-0025-5 (Obra completa). Gekürztes Stichwort „eina“.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Gran Diccionari de la llengua catalana: „eina

eina (Litauisch)[Bearbeiten]

Konjugierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:

eina

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Grammatische Merkmale:

  • 3. Person Singular Indikativ Präsens Aktiv des Verbs eiti
  • 3. Person Plural Indikativ Präsens Aktiv des Verbs eiti
eina ist eine flektierte Form von eiti.
Dieser Eintrag wurde vorab angelegt; der Haupteintrag „eiti“ muss noch erstellt werden.