virtuell

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[Bearbeiten] virtuell (Deutsch)

[Bearbeiten] Adjektiv

Silbentrennung:

vir·tu·ell, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [vɪʀˈtuɛl], [vɪʀˈtu̯ɛl]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1a] von unwirklicher, scheinbarer, nicht tatsächlicher Form, "fähig, eine Illusion zu erzeugen"
[1b] gedacht, von einem Computer simuliert
[2] (lediglich) im Internet existent

Herkunft:

von französisch virtuel "fähig", zurückgehend auf lateinisches virtus "Kraft, Tugend, Männlichkeit" (vergleiche virtuos) zu lateinisch vir "Mann, Gatte"

Gegenwörter:

[1a] reell, tatsächlich
[1b] reell, tatsächlich
[2] real

Beispiele:

[1a] Bei der Brechung an der Linse entstehen ein virtuelles und ein reelles Bild.
[1b] ... dort sind die Längen- und Breitenkreise nur gedacht, oder wie man auch sagt, virtuell.[1]
[1b] Durch diese virtuelle 3D Grafik können Sie bereits das fertige Gebäude betrachten.
[2] Schauen Sie in unseren virtuellen Semesterapparat.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1a] ~ Arbeit, ~ Bild, ~ Masse, ~ Teilchen
[2] ~ Realität

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „virtuell
[1] canoo.net „virtuell
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonvirtuell

Quellen:

  1. Zitat aus Max Born: Die Relativitätstheorie Einsteins, 3. Aufl., Springer 1922, S. 171
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