erbärmlich

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erbärmlich (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
erbärmlich erbärmlicher am erbärmlichsten
Alle weiteren Formen: erbärmlich (Deklination)

Worttrennung:

er·bärm·lich, Komparativ: er·bärm·li·cher, Superlativ: am er·bärm·lichs·ten

Aussprache:

IPA: [ˌɛɐ̯ˈbɛʁmlɪç], Komparativ: [ˌɛɐ̯ˈbɛʁmlɪçɐ], Superlativ: [ˌɛɐ̯ˈbɛʁmlɪçstn̩]
Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ:
Reime: -ɛʁmlɪç

Bedeutungen:

[1] elend, so dass man Mitleid haben muss, jämmerlich
[2] von sehr schlechter Qualität
[3] moralisch verwerflich, gemein
[4] sehr groß (um Negatives zu verstärken)
[5] nur Adverb: sehr (um Adjektive oder Verben mit negativen Sinn zu verstärken)

Synonyme:

[1] bedauernswert, armselig
[2] miserabel

Beispiele:

[1] Dafür herrschen aber in Bauernhäusern oft um so erbärmlichere Wohnverhältnisse;[1]
[2] Die Schauspieler zeigten eine erbärmliche Leistung.
[3] Das ist eine erbärmliche Lüge.
[4] Unsere Kinder hatten erbärmlichen Hunger.
[5] Auf der Höhe war es kalt, so dass wir erbärmlich froren.

Wortbildungen:

Erbärmlichkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–5] Wissenschaftlicher Rat und Mitarbeiter der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-02176-4, Seite 444
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „erbärmlich
[1–5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „erbärmlich
[2] canoo.net „erbärmlich
[1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonerbärmlich
[1–5] The Free Dictionary „erb%E4rmlich

Quellen:

  1. Georg Cornet: Die Tuberkulose Band 1, Wien 1907, Seite 429 [1]