Gestank

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Gestank (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Gestank
Genitiv des Gestanks
des Gestankes
Dativ dem Gestank
dem Gestanke
Akkusativ den Gestank

Worttrennung:

Ge·stank

Aussprache:

IPA: [ɡəˈʃtaŋk]
Hörbeispiele: —
Reime: -aŋk

Bedeutungen:

[1] übler, unangenehmer Geruch; verstärktes stank

Herkunft:

mittelhochdeutsch gestanc (gestank), Kollektivbildung zu mittelhochdeutsch, althochdeutsch stanc(das stank) = (schlechter) Geruch[1]

Synonyme:

Ausdünstung, schlechter Geruch, Mief, Stank

Gegenwörter:

[1] Duft

Oberbegriffe:

[1] Geruch

Unterbegriffe:

[1] Aasgestank, Benzingestank, Fuselgestank, Pulver gestank

Beispiele:

[1] Dieser Gestank ist unausstehlich.
[1] Verfaulte Eier verströmen einen unerträglichen Gestank.
[1] „Den Besuchern schlagen das Dröhnen der Schmieden und der Gestank von Tausend Misthaufen entgegen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gestank
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gestank
[1] canoo.net „Gestank
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGestank
[1] Duden online „Gestank
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Gestank

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Gestank“.
  2. Joachim Telgenbüscher: Haithabu. Metropole zwischen den Meeren. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012, Seite 82-97, Zitat Seite 93.