Ebbe

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Ebbe (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

[1] Ebbe in Venedig
Kasus Singular Plural
Nominativ die Ebbe die Ebben
Genitiv der Ebbe der Ebben
Dativ der Ebbe den Ebben
Akkusativ die Ebbe die Ebben

Silbentrennung: Eb·be, Plural: Eb·ben

Aussprache:

IPA: [ˈɛbə], Plural: [ˈɛbən]
Hörbeispiele: Ebbe, Plural:

Bedeutungen:

[1] der (in den meist Teilen der Erde) zweimal tägliche Zeitraum des fallenden Wasser durch die Gezeiten und damit von den Watten ablaufenden Wassers an den Küsten der Weltmeere
[2] übertragen: Geldmangel

Herkunft:

Von mittelniederdeutsch ebbe, das wie altfreisisch ebba, mittelniederländisch ebbe und englisch ebb zu einem westgermanischem Wort gehört, das von der Präposition ab gebildet wurde.

Synonyme:

[1] ablaufendes Wasser

Gegenwörter:

[1] Flut

Oberbegriffe:

[1] Gezeiten, Tide

Beispiele:

[1] Bei Ebbe war ein Auslaufen des Dampfers nicht möglich.
[2] "Es herrschte wieder mal Ebbe in meinem Geldbeutel."

Redewendungen:

[1] Ebbe sein in, auf etwas (Kasse, Portmonee, Konto) - in, auf etwas kein Geld vorhanden sein

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ~ und Flut
[2] ~ haben, ~ herrschen

Abgeleitete Begriffe:

ebben, Ebbestrom, Ebbetor, Ebbezeit, Ebbstrom

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Ebbe
[1] BSH "Begriffe der Gezeitenkunde"
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Ebbe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ebbe
[1] canoo.net „Ebbe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonEbbe

Ähnliche Wörter:


[Bearbeiten] Substantiv, Vorname, m

Kasus Singular Plural
Nominativ (der) Ebbe die Ebbes
Genitiv (des Ebbe/
des Ebbes)

Ebbes
der Ebbes
Dativ (dem) Ebbe den Ebbes
Akkusativ (den) Ebbe die Ebbes

Silbentrennung:

Eb·be, Plural: Eb·bes

Aussprache:

IPA: [...]
Hörbeispiele: Ebbe

Bedeutungen:

[1] alter nordfriesischer, männlicher Vorname

Herkunft:

Ebbe stammt von den nordfriesischen Inseln Amrum, Föhr und Sylt, kommt jedoch schon seit etwa 1700 nicht mehr als Vorname vor. Der Vorname ist entweder eine Kurz- und Koseform von Namen, deren erster Teil auf das germanische *eƀura- (Eber) zurückgeht, oder eine Kurz- und Koseform von Namen, deren erstes Glied mit dem altfriesischen ethel (Adel, vornehme Familie) zusammenhängt und deren zweiter Teil mit dem Buchstaben b anfängt (beispielsweise Albert).[1]

Abkürzungen:

[1] E.

Weibliche Namensvarianten:

[1] Ebba

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Ebbe Sand, Ebbe Schwartz

Beispiele:

[1] Gleich wird Ebbe zu einer Wattwanderung aufbrechen.

Abgeleitete Begriffe:

[1] Ebben

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Faltings, NamenkundeWiktionary:Literaturliste, „Ebbe“, S. 43

Quellen:

  1. Faltings, NamenkundeWiktionary:Literaturliste, „Ebbe“, S. 43

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