Trieb

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des Jahres 2007 das Wort der Woche.

Trieb (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Trieb die Triebe
Genitiv des Triebs
des Triebes
der Triebe
Dativ dem Trieb
dem Triebe
den Trieben
Akkusativ den Trieb die Triebe
[1] Trieb einer Sicheltanne (Cryptomeria japonica)
[1] Der terminale Trieb einer jungen Seekiefer im Zentrum

Worttrennung:

Trieb, Plural: Trie·be

Aussprache:

IPA: [tʀiːp]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Trieb (Info)
Reime: -iːp

Bedeutungen:

[1] Botanik: junger, neu entstandener Spross (Pflanzenteil)
[2] Psychologie, Psychiatrie: inneres Verlangen; innerer Antrieb, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen
[3] Technik: Kraftübertragung oder die Übertragung eines Drehmoments
[4] Technik: ein Zahnrad mit einer nur geringen Anzahl an Zähnen
[5] Bäckerei: das Lockern des Gebäcks mit Triebmitteln

Herkunft:

mhd. von trīp dieses von trīben (treiben) [Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] Pflanzentrieb, Spross
[2] Antrieb, Drang, Instinkt, Verlangen

Gegenwörter:

[1] Keim
[2] Handlung, Tat

Oberbegriffe:

[1] Pflanzenwachstum
[2] Thymopsyche
[4] Uhrwerk

Unterbegriffe:

Haupttrieb
[1] Angsttrieb, Kurztrieb, Terminaltrieb, Wassertrieb
[2] Geschlechtstrieb, Lebenstrieb, Selbsterhaltungstrieb, Sexualtrieb, Todestrieb
[4] Stahltrieb, Ankerradtrieb, Beisatztrieb, Kleinbodentrieb, Minutentrieb, Wechseltrieb, Ritzel
[5] Germ, Hefe

Beispiele:

[1] Diese Pflanze hat seit dem Düngen viele neue Triebe bekommen.
[2] „Diese erhabene Geistesstimmung ist das Loos starker und philosophischer Gemüther, die durch fortgesetzte Arbeit an sich selbst den eigennützigen Trieb unterjochen gelernt haben.“[1]
[3–5] „Kennst du Bedeutung des Ausdrucks Trieb?“ wurde Justin Im Deutschunterricht gefragt.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] neuer Trieb

Wortbildungen:

antreiben, treiben
[2, 3] Triebfeder
[2] Triebbefriedigung, triebhaft, Triebhaftigkeit, Triebtäter, Triebtheorie, Triebverbrechen
[3] Antrieb, Triebwagen, Triebwerk
[4] Getriebe, Triebstock

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–5] Wikipedia-Artikel „Trieb
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTrieb
[1, 2] canoo.net „Trieb
[4] Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 19. Leipzig 1909, Seite 707.

Quellen:

  1. Friedrich Schiller → WP: Ueber die tragische Kunst. In: Projekt Gutenberg-DE. (URL).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: lieb, Sieb, trüb
Anagramme: breit, briet, Brite, reibt, riebt