Zufall

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Zufall (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Zufall die Zufälle
Genitiv des Zufalls der Zufälle
Dativ dem Zufall den Zufällen
Akkusativ den Zufall die Zufälle

Worttrennung:

Zu·fall, Plural: Zu·fäl·le

Aussprache:

IPA: [ˈʦuːˌfal], Plural: [ˈʦuːˌfɛlə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zufall (österreichisch) (Info), Plural: Lautsprecherbild Zufälle (österreichisch) (Info)

Bedeutungen:

[1] das nicht Vorhersehbare, das nicht Beabsichtigte
[2] ohne Plural: der Zufall als tätiges Subjekt

Herkunft:

frühneuhochdeutsch „zuoval“, Lehnübersetzung des gleichbedeutenden lateinischen accidēns → la. Das Wort ist seit dem 15. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] Kontingenz

Gegenwörter:

[1] Determinismus
[2] Schicksal

Oberbegriffe:

[1] Ereignis, Fall
[2] Höhere Macht

Beispiele:

[1] Das wir uns getroffen haben, war nur Zufall.
[1] Das kann doch kein Zufall sein!
[1] „Erstens, wie nahe oder ferne stehen die Häufigkeiten der Übergänge in der Musik von Bach und Beethoven einerseits und in der Musik von Webern andererseits dem Zufall?[2]
[2] Der Zufall hat es gewollt, dass ich in dieser Stadt lande.
[2] Den Brief hat ihm dann der Zufall in die Hände gespielt.
[2] Der Zufall hat mich hierhin verschlagen.

Redewendungen:

[1] dem Zufall auf die Sprünge helfen

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] glücklicher Zufall, reiner Zufall, unglücklicher Zufall, dummer Zufall
[2] wenn es der Zufall will

Wortbildungen:

[1] zufällig, Zufälligkeit, Zufallsauswahl, Zufallsbekanntschaft, Zufallsergebnis, Zufallsgenerator, Zufallsgröße, Zufallsprodukt, Zufallsstreubereich, Zufallsstreuung, Zufallstreffer, Zufallsverteilung, Zufallszahl

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Zufall
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Zufall
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zufall
[1, 2] canoo.net „Zufall
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonZufall

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Zufall“, Seite 1017.
  2. Wilhelm Fucks: Nach allen Regeln der Kunst. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1968, Seite 29.


Substantiv, Nachname[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ der Zufall
(Zufall)
die Zufall
(Zufall)
die Zufalls
Genitiv des Zufall
des Zufalls
(Zufalls)
der Zufall
(Zufalls)
der Zufalls
Dativ dem Zufall
(Zufall)
der Zufall
(Zufall)
den Zufalls
Akkusativ den Zufall
(Zufall)
die Zufall
(Zufall)
die Zufalls

Worttrennung:

Zu·fall, Plural: Zu·falls

Aussprache:

IPA: [ˈʦuːˌfal], Plural: [ˈʦuːˌfals]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zufall (österreichisch) (Info), Plural:

Bedeutungen:

[1] Nachname, Familienname

Abkürzungen:

[1] Z.

Herkunft:

Jemand mit dem Namen Zufall ist nach dem ihm zugeteilten Gemeindeland[1] oder nach den ihm zufallenden Abgaben oder Nebeneinkünften[2] benannt.

Namensvarianten:

[1] Taufall, Thofall, Tofall, Zaufall, Zofall, Zoufall

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Jörg Zufall

Beispiele:

[1] Die Zufalls leben in einem Passivhaus.
[1] Frau Zufall installiert heute bei uns die Rauchmelder.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, „Zufall“, Seite 548.
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, „Zufall“, Seite 574.

Quellen:

  1. Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4, „Zufall“, Seite 548.
  2. Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, „Zufall“, Seite 574.

Ähnliche Wörter:

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